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Mittwoch 27. April 2022 , 20:30 Uhr

 

Where's Africa: That Hat

 

Omri Ziegele: Altsax Nai, Stimme

Yves Theiler: Keyboards

Dario Sisera: Schlagzeug, Perkussion

! ! ! N E W C D O U T ! ! !

 

Mittwoch, 6. April um 19:30 Uhr

 

Urs Hecks museum für beziehungsfossilien mfbf im Atelier für Kunst und Philosophie

 

Beziehungsfossilien. Ein Beitrag zur Zukunftsarchäologie.

 

Was bleibt? Was werden ArchäologInnen über uns denken, wenn sie in ein paar tausend Jahren auf unsere Überbleibsel stoßen?

 

Solche Fragen beschäftigen Urs Heck, wenn er in seinem Vortrag mit Bildern durch die Bestände seiner Sammlung mäandert. Dabei trifft er auf allerlei Schichten und Geschichten.

 

Urs Heck (1953), lebt in Winterthur. Biologiestudium, Dissertation und Oberassistenz an der ETH Zürich, langjähriger Didaktikdozent in der LehrerInnenausbildung, dazwischen Hausmann. Jetzt im Ruhestand. Ab 1993 Aufbau des museums für beziehungsfossilien, seither Ausstellungen und Vorträge.

Dienstag, 5. Juli um 19:30 Uhr

 

Das Andere der Vernunft

 

Was ist mit dem Irrationalen, dem Alogischen, der Natur? Was mit unserem Leib, der Phantasie und den Emotionen? Spätestens seit der Psychoanalyse wissen wir, dass wir das Andere nicht mehr abspalten, sondern integrieren sollten. Wie gelingt das?

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

 

Donnerstag, 31. März um 19:30 Uhr

 

Wie wird aus Möglichkeit Wirklichkeit?

 

Unsere Utopieverpflichtung besteht nicht darin, Zukünftiges vorweg zu fixieren, als könnten wir das, sondern ist Dämmerung nach vorn, ist das Ernstnehmen der Frage, inwiefern die Welt ein Laboratorium des Werdens auf das Bessere hin sein kann. Ist der Antrieb, gegen alles Unfertige immer auch politisch anzudenken. Und wie noch?

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

Freitag, 08. April 2022 um 19:30 Uhr

 

HÉROÏNES

Französischer Barock trifft auf französisches Chanson 

 

Ein Dialog zwischen antiken Heldinnen von Rameau, Lully, Gluck ua. und Alltagsheldinnen von Brel, Barbara, Ferré und Piaf 

 

 

Duo Horizons

Gesang: Annina Gieré

Akkordeon: Mario Strebel 

 

In ihrer Euphorie, ihren Träumen, Leidenschaften und Ängsten rückt eine Antigone dem einfachen Mädchen aus dem Paris der 50er Jahre erstaunlich nahe!

So heroisch eine Dido oder Phèdre erscheinen mögen, so zerbrechlich sind sie doch in ihrem Inneren. So perspektivenlos die Figuren der französischen Chansons wirken mögen, so bodenständig und selbstbewusst sind sie. Ihre Schicksale, seien sie in ferner oder naher Vergangenheit, verbinden sich und bewegen uns nach wie vor.

 

Die französischen Komponisten übersetzen die antiken Heldinnen mit einer solchen Dringlichkeit und Sensibilität in die barocke Oper, dass sie bis heute brisant bleiben. Und die Melodien aus dem Quartier Latin oder Montmartre des 20. Jahrhunderts mit ihrem melancholischen Grundton schlagen das Publikum weltweit noch heute in Bann.

 

Die Zusammenführung dieser zwei Stile - beide der französischen Seele ureigen - schafft einen fesselnden Dialog der französischen Musik - eine Brücke von Barock zu Chanson – eine Programm, das eine Herzensangelegenheit für die zwei Künstler Annina Gieré und Mario Strebel ist. 

 

Freitag, 27. Mai 2022 um 19:30 Uhr

Einführung um 19 Uhr

 

Vom Kleinen und Großen

GIGANTEN

 

Konzert mit ö! Ensemble für neue Musik

 

Das 6. großbesetzte Programm macht auf der Reise durch den leeren Kosmos halt bei den grössten dort vorhandenen Objekten, den blauen Riesen und wagt sich auch in die Nähe der schwersten Phänomene im All, den schwarzen Löchern. Hier geht es um Musik, die vollgepackt ist mit Energie, aber auch um den süffig melancholischen Aspekt, der dadurch erzeugt wird, dass auch größte Objekte endlich sind.

 

 

PROGRAMM

 

Magnus Lindberg (*1958)

Corrente – China Version (1992/2000) 13’

für Flöte, Oboe, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Klavier und Streichquintett

 

Tristan Murail (*1947)

Lachrymae (2011) 12’

für Flöte und Streichquintett

 

Iannis Xenakis (*1922-2001)

Akanthos (1977) 12’

für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier und Streichquintett

Toshio Hosokawa (*1955)

 

Drawing (2004) 10’

für Flöte, Oboe, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola

 

Jing Yang (*1963)

HimmliSCHER Fluss (2018) 10′

für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine und Violoncello

 

 

BESETZUNG

Riccarda Caflisch, Flöte

Pilar Fontalba, Oboe

Manfred Spitaler, Klarinette

Adrian Albaladejo-Diaz, Posaune

David Sontòn Caflisch, Violine

Sofiia Suldina, Violine

Genevieve Camenisch, Viola

Christian Hieronymi, Violoncello

Daniel Sailer, Kontrabass

Asia Ahmetjanova, Klavier

Daniel Stalder, Schlagzeug

Francesc Prat, Leitung

 

Freitag, 11. März 2022 um 19:30 Uhr

Einführung um 19:00 Uhr

 

Vom Kleinen und Großen

 

DER KLEINE PUNKT

 

Konzert mit ö!

Ensemble für Neue Musik

 

 

 

Als die Raumsonde Voyager 1 vor wenigen Jahren das Einflussgebiet unserer Sonne verliess und langsam in den interstellaren Raum hineinflog, nachdem sie in den 70-er Jahren die Erde verliess, wurde bewusst, dass die Menschen keinen Einfluss mehr auf sie haben werden und sie sich selbst überlassen ist. In den Momenten kurz davor schickte sie ein letztes Bild zurück auf die Erde. Neben tausenden von Lichtpünktchen war noch ein ganz kleiner blauer Punkt auszumachen, eben unsere Erde. Dieses Programm zoomt wieder ganz nahe zurück auf unsere kleine Welt und bringt einerseits spielerisch intime Werke zum Klingen andererseits betörend nachdenkliche.

 

Programm:

 

Alfred Knüsel (*1941)

Schatten (2019) 10’

für Flöte, Klavier, Violine und Violoncello

 

Hugo Reis (*1981)

O Horizonte de uma Borboleta (2014) 8’

für Flöte, Violine und Klavier

 

Jing Yang (*1963)

Cello-Concerto Totentanz (2017) 9’

für Violoncello und fünf Begleiter

 

Martin Jaggi (*1978)

Enga (2018) 12’

für Bassflöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

 

Stefanie Haensler (*1986)

Im Begriffe (2016) 10’ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

 

Besetzung:

Riccarda Caflisch, Flöte

Manfred Spitaler, Klarinette

David Sontòn Caflisch, Violine

Christian Hieronymi, Violoncello

Daniel Sailer, Kontrabass

Asia Ahmetjanova, Klavier

 

Sonntag, 6. Februar 2022, 17 Uhr

„Casanovas Bekehrung“

(Zürich 1760, Casanova will ins Kloster Einsiedeln eintreten)

 

Um das Jahr 1789 begann Casanova in seinem Altersrefugium auf Schloss Dux in Böhmen seine „L’histoire de ma vie“ auf mehreren Tausend Seiten Papier niederzuschreiben, jahrelang. Aus diesem riesigen Oeuvre hat sich der junge Hermann Hesse eine Episode herausgepickt, die sich in Fürstenberg (Donaueschingen) und in der nahen Schweiz ereignet hat. Hesse hält sich ziemlich ans Original und schmückt die Geschichte fantasievoll und detailreich aus. Diese höchst vergnügliche Erzählung wird mit kurzen Musikstücken aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ „garniert“, deren Premiere in Prag im Herbst 1787 Casanova miterlebt hat.

 

Ausführende sind: Hilmar Lippert (Konzept und Sprecher, Niklas Raggenbass (Sprecher) und Andrea Wiesli (Klavier)

 

Freitag 28. Januar um  20:30 Uhr

 

 

 

Where's Africa: That Hat

 

 

 

Omri Ziegele (Altsax, Nai, Stimme)

Yves Theiler (Keyboards)

Dario Sisera (Schlagzeug, Perkussion)

 

 

 

 

 

Where’s Africa

Das ist die mittlerweile vierte Ausgabe von Where’s Africa nach der ursprünglichen, Mitte der Nuller Jahre mit Irène Schweizer und Makaya Ntshoko gegründeten, geht weiter in der vorgegebenen Richtung. Africa ist nie weit und trotzdem in grossen Fernen. Aber man tänzelt darum herum, hofiert und tut und macht. Heraus kommt ein ureigener Mix von singbaren Themen und steilen Abfahrtspisten, die das technische Können steil herausfordern; man kennt keine Scheu vor Sprungschanzen, Kapriolen und Ausflügen ins Freie. Yves Theiler bedient stets das E-Piano und ist gleichzeitig Bassist, Akkorddrechsler und schwindelerregender Solist. Der Saxophonist gibt sich hier melodisch und als Diatoniklover; das Expressive einmal nicht im Freeride, sonder im Turbo-Gang der eingängigen Tonabfolgen. Africa schillert zwischen den Zeilen und ist immer als Hommage gemeint. Dario Sisera ist Cuba-geprüft und kennt das Metier des drivenden Grooves aus dem effeff. Auch er ein Ekstatiker, einer, der das Metrische durch die Decke treibt und immer ein Ohr hat für das Crescendo der akzelerierten Sticks! Eine Band, die ganz schön einheizen kann und durchaus auch für kronleuchterbeleuchtete Tanzabende geeignet ist! Von 2017 bis 2019 wurde die Band dreimal nach Usbekistan eingeladen an das dortige Jazzfestival. Jedesmal verbunden mit einer Tournée durchs Land. 2019 konnte man ein Projekt mit dem Taschkenter Sogdiana Orchestra verwirklichen, einem Staatskammerorchester für traditionelle Instrumente. Die Zusammenarbeit erwies sich als so ergiebig und inspirativ, dass man eine Fortsetzung plant. Bisher von der Pandemie verhindert

Dienstag, 18. Januar 2022 um 19:00 Uhr             

DAS BUCH. Dienstagsgespräche

Weisheit II.

mit Jasmine Suhner und Martin Kunz

 

«In deinem Körper steckt mehr Weisheit als in deiner tiefsten Philosophie.» (F. Nietzsche)

Samstag, 15. Januar 2022 um 19:30 Uhr

Einführung um 19 Uhr

 

Vom Kleinen und Großen

UNSICHTBAR

 

Konzert mit ö! Ensemble für neue Musik

 

Ausgehend vom Duo «Pezzo fantasioso» des Koreaners Isang Yun, das aus langen, verzierten Kantilenen geformt ist, spannt sich dieses Programm weiter zu zwei Werken der Koreanerin Junghae Lee. Sorimuni 1 hat sie für das Ensemble ö! komponiert, es ertönt hier nun zum ersten Mal im selben Programm zusammen mit ihrem Werk Corona. Es handelt sich dabei um feinst ziselierte Musik, die sich, sinnbildlich gesprochen, im nicht mehr sichtbaren Bereich abspielt. Eine sichtbare Gegenwelt dazu lässt das Figurentheater Vagabu entstehen mit zum Leben erweckten Figuren und Objekten. Diese begleiten und öffnen das Programm. Musik und Figurentheater wechseln sich ab, finden sich und gehen wieder getrennte Wege.

 

PROGRAMM

 

Isang Yun (1917-1995)

Pezzo fantasioso (1988)

für Flöte und Klarinette

 

Junghae Lee (*1964)

Corona (2003)

Fassung für Violine, Violoncello und Tonband

 

Sorimuni 1 (2014)

für Bassflöte, Gayageum, Klavier, Violine und Violoncello

Spiele Figurentheater Vagabu

 

BESETZUNG

 

Riccarda Caflisch, Flöte

David Sontòn Caflisch, Violine

Christian Hieronymi, Violoncello

Asia Ahmetjanova, Klavier/ Theremin

Hyun-Jeong Park, Gayageum (koreanische Knie-Zitter)

Christian Schuppli, Figurenspiel

Marius Kob, Figurenspiel

Christoph Haering, Regie

 

Donnerstag, 13. Januar um 19:30 Uhr

 

DIE KÜNSTE. Donnerstagsgespräche

 

Suspense. In Unsicherheit schwebend

Martin Kunz im Gespräch mit dem Künstler Gabriel Magos

Freitag, 07. Januar 2022 um 19:30 Uhr

 

The Priscillas - die Première!

 

Das Duo spielt poppige Eigenkompositionen der Sängerin und eigenwillig arrangierte Songs von Elvis, von dem die Pianistin als Elfjährige ein grosser Fan war.

 

Dazu improvisieren die beiden Frauen mal tiefgründig, mal mit einem Augenzwinkern und verleihen ihrem Spiel so einen unmittelbaren Touch.

 

Elvis und Priscilla mögen sich 1973 geschieden haben. The Priscillas aber leben weiter, oder besser:

Sie fangen erst an!

Helen Iten, voc

Manuela Keller, piano

 

Sonntag, 19. Dezember, 17 Uhr

 

Ralf Schlatter, Bänz Friedli, Fredi Keller

Lesung und Musik zugunsten der «Blinden Kuh»

 

Das Zürcher Restaurant «Blinde Kuh» hatte, wie andere Gastrobetriebe, unter der Pandemie zu leiden; die Arbeitsplätze von sehbeeinträchtigen Personen gerieten in Gefahr.

Daher sammeln drei Albisrieder mit diesem Benefizauftritt Geld für die «Blinde Kuh»: Die beiden Autoren und Kabarettisten Ralf Schlatter und Bänz Friedli erzählen und lesen aus ihren Büchern, Fredi Keller – selber blind – begleitet sie am Piano.

 

Freitag, 10. Dezember 2021 um 19:30 Uhr

Einführung um 19 Uhr

 

Vom Kleinen und Großen

FLÜGELSCHLAG

 

Konzert mit ö!

Ensemble für neue Musik

 

Vom Quantenphysiker Hans Peter Dürr stammt die schöne, nicht nur sinnbildlich gemeinte Aussage, dass zuweilen der Flügelschlag eines Schmetterlings genügt, die ganze kosmische Ordnung durcheinander zu bringen. Hier geht es also um Fragilität, aber um um die Sinnlichkeit eines einzelnen Flügelschlags, oder eines Wimpernschlags, wie Donatonis Titel es verspricht.

 

PROGRAMM

 

Tristan Murail (*1947)

Feuilles à travers les cloches (1998) 7’

für Flöte, Klavier, Violine und Violoncello

 

Klaus Lang (*1971)

Drei goldene Tiger (2007) 17’

für Klavier und Streichquartett

 

Toshio Hosokawa (*1955)

Herbstlied (2001) 13’

für Klarinette und Streichquartett

 

Tristan Murail (*1947)

Une lettre de Vincent (2018) 8’

für Flöte und Violoncello

 

Franco Donatoni (1927-2000)

Ciglio III (1994) 6’

für Violine und Klavier

 

Besetzung:

Riccarda Caflisch, Flöte

Manfred Spitaler, Klarinette

David Sontòn Caflisch, Violine

Sofiia Suldina, Violine

Maria Kropotkina, Viola

Christian Hieronymi, Violoncello

Asia Ahmetjanova, Klavier

Dichter zwischen Straflager und Roulette –

eine Dialoglesung zum 200. Geburtstag Dostojewskis

 

Heiko Strech (Konzept / Text) und

Berit Griebenow

Gitarre: Macha Soukenik

 

Donnerstag, 11. November um 19.30 Uhr

 

Die Marschallin

 

Eine literarisch-musikalische Reise durch den Roman 

von Zora del Buono

 

Lesung: Zora del Buono

Am Klavier Ulrike Verena Habel


Mittwoch, 27. Oktober bis

Sonntag, 31. Oktober

Sonntag, 31. Oktober um 17 Uhr

 

 

 

Mignon – Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesang: Annina Gieré

 

Klavier: Corina Gieré

 

Sprecherin: Rebekka Burckhardt

 

Textvorschläge & dramaturgische Beratung: Christian Seiler

 

 

 

Mignon, eine scheinbare Nebenfigur in Goethes Roman «Wilhelm Meisters Lehr- jahre», provozierte eine phänomenale Wirkung in der Literatur-, Musik- und Kultur- geschichte. Mignon tritt aus dem Schatten des Protagonisten Wilhelm Meister und entwirft ein eigenes Schicksal: sie wird zum Objekt eines obsessiven Interesses, das im späten 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreicht, aber bis heute andauert.

 

 

 

Mignon taucht – oft als Figur, die einen anderen Namen trägt, aber eine unver- kennbare familiäre Ähnlichkeit mit ihr teilt – in einer Vielzahl unterschiedlicher lite- rarischer Werke bis zur Postmoderne auf. Ihre Lieder, die von Dutzenden von nam- haften Komponisten vertont wurden, hallen seit dem 19. Jahrhundert durch die Salons und Konzertsäle der Welt. Sie ist die Heldin der populärsten französischen Oper der Belle Époque und hat in einer Reihe von Filmen mitgespielt. Sie ist faszi- nierend, weil sie sich an der Schwelle zwischen Kindheit und Jugend, Aphasie und Ausdruckskraft, Wort und Musik, in der Schwebe zwischen Frau und Mann bewegt; sie ist eine Wanderin, die ihre Heimat verloren hat, eine Exilantin, die entführt und missbraucht wurde. Die vielen Geschichten, in denen ihr Leben nachgespielt wird, sind ein Lackmustest für die wichtigsten kulturellen Werte des 19. und 20. Jahrhun- derts. Nach Terence Cave

 

Wir danken der Stiftung für abendländische Ethik und Kultur STAB, der Gemeinde Herrliberg sowie Herrn René Schweri für die grosszügige finanzielle Unterstützung unseres Projektes.

 

 

 

Drei Frauen beleben, besprechen, besingen die Figur der Mignon aus Goethes «Wilhelm Meisters Lehrjahre». Texte von Johann Wolfgang Goethe über Gerhart Hauptmann bis zu Ingeborg Bachmann stehen im szenischen Dialog mit Vertonungen von Schubert, Schumann, Liszt, Tschaikowsk

Samstag, 30. Oktober um 19:30 Uhr

Ferne Freunde

Poems und andere Texte von Schweizer Autorinnen und Autoren

 

mit Jeanine Osborne, Stimme

Stefan Uhlig, Klarinette

Martin Gantenbein, Schlagwerk

Andreas C. Meier, Tanz

Samstag, 30. Oktober um 15 Uhr

 

Vernissage Lyrikkalender 2022

 

Lesung der Autoren und Autorinnen – Finissage 33 Jahre PRO LYRICA

Freitag, 29. Oktober um 19:30 Uhr

 

Buchvernissage

Garstufe. Gedichte

von und mit Marco Berg

Musik: Martin Kunz u.a.

Donnerstag, 28. Oktober um 19:30 Uhr

 

Alltag

 

Vernissage des gleichnamigen Tagebuches von Martin Kunz

 

Es liest: Christian Seiler

Am Klavier: der Autor

Schlagwerk: Martin Gantenbein

Mittwoch, 27. Oktober um 19:30 Uhr

 

Schätzchen, streit mit mir!

Eine Liebesgeschichte in Briefen frei nach einem Roman von Benjamin Rakidzija.

 

Spiel: Volker Ranisch

Regie: André Steger


Dienstag, 26. Oktober 2021 von 16:00 - 20:00 Uhr

 

Vernissage der Ausstellung "Dazwischen"

von Jacqueline Aerni

 

Musik am Klavier: Markus Kunckler

 

 

Die Künstlerin wird zu folgenden Zeiten persönlich anwesend sein:

Samstag, 30. und Sonntag, 31. Oktober von 14 bis 18 Uhr

Mittwoch, 3. November von 14 bis 18 Uhr

Donnerstag, 4. November von 18 bis 20 Uhr

Die Finnisage ist am Freitag, 5. November von 14 bis 18 Uhr


Sonntag, 24. Oktober um 11 Uhr

 

Buchvernissage 

 

"Kartini, Nico und Rossini"

Ein real-surrealer Katzenroman von und mit Heiko Strech

Lesung und Gespräch mit dem Verleger Günter Bucher

Kollekte oder Buchkauf


Samstag, 23. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

 

Musikalische Highlichts

 

Melodien aus Opern, Operetten und Musicals mit jungen Sängerinnen und Sängern

 

Ein szenisches Konzert

 

Vera Wenkert: Einstudierung, Regie und Dramaturgie

Donnerstag, 7. Oktober um 19:30 Uhr
               
Heimat.

mit Thomas Schlag, Dozent UZH, Markus Huber und Martin Kunz

 

Heimat ist etwas Heiliges und deshalb in einer mobilgemachten Welt sehr Bedrohtes.
Heimat muss wachsen, reifen wie die Sprache, in der wir zu Hause sind. Sprache ist Heimat.
Heimat ist ein Gefühlswert, der an einen Ort gebunden ist. Heimat ist das Haus, in dem wir heimisch sind. Hans-Georg Gadamer

 

"Heimat ist etwas, wohin alle stets zurückwollen, wo aber keiner je war." (Ernst Bloch).

 


Sehnsucht nach Heimat ist Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Freundlichkeit;  und nach Identität: mit kulturellen Traditionen, Menschen, sozialen Zusammenhängen, Landschaften. Diese Sehnsucht ist urmenschlich und legitim. "Aus ihr kann Kraft erwachsen, Kraft zur Verneinung und Veränderung." (Sahra Wagenknecht)

 

 

 

"Heimat ist das, was nicht egal ist." (Wilhelm Schmid)

 

Donnerstag, 30. September 2021 um 19:30 Uhr

 

Buchvernissage "Nomaden von Laetoli" von und mit H. S. Eglund

 

Der junge Wissenschaftler Martin Anderson steht vor einer glänzenden Karriere. Auf Grönland hat er die versunkene Hafenanlage des Wikingerfürsten Eirik entdeckt. Dafür wird er von der Fachwelt gefeiert. Ihn erreicht ein Ruf von Professor Miller, einer Koryphäe der Archäologie. In Laetoli forscht Miller an Millionen Jahre alten Fossilen menschlicher Vorfahren. Der alte Kauz behauptet: Ich habe die ersten Menschen gesehen, leibhaftig! Hat ihn der Afrikakoller erwischt? Andersons Verwirrung wächst, als er Sewe Akashi begegnet, Millers junger Assistentin.

 

Laetoli – Aksum – Jambiani markieren drei Stationen auf dem Weg von Martin Anderson. Im Schatten der Vulkane des Rift Valley sucht er die Wiege der Zivilisation. Seine Zweifel wachsen, akademische Lehrsätze zerbrechen: Das dunkle, heiße Afrika scheint sich jeder Logik zu entziehen. Ist Miller den Frühmenschen wirklich begegnet?


 

Samstag, 21. August um 17 Uhr

 

Manuela Keller, Klavier

Claudia Ulla Binder, Klavier

 

 

Die Idee der beiden Pianistinnen, vierhändige Klaviermusik mit Improvisationen zu kombinieren, hat während der konzertlosen Corona-Zeit Gestalt angenommen. Entstanden ist ein einstündiges Programm aus mehrheitlich kurzen Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Gespielt werden unter anderem ein Walzer von György Kurtág, der nur mit dem Ton F auskommt, eine Komposition von Luciano Berio, die den Spielerinnen fast schon akrobatische Verrenkungen abverlangt und drei Stücke mit schrägem Charme von Igor Strawinsky. Eingerahmt werden diese Stücke von der Capriol Suite, sechs Renaissance – Tänze in einer Bearbeitung für vierhändiges Klavier des Engländers Peter Warlock. 

Die beiden Pianistinnen stellen den Stücken ihre Improvisationen gegenüber, bei denen auch das Innere des Flügels zum Klingen gebracht wird.

 


Sonntagsmatinée am 4. Juli um 11.30 Uhr

 

Wolfgang Amadeus Mozart

 

mit Beatrice Voellmy, Sopran und

Susanne Hess, Cembalo

 

Mozart wuchs mit dem Cembalo auf. Bis in die 1780er Jahre trat er auch als Cembalospieler auf. Später verdrängte der moderne Hammerflügel das Zupfinstrument. Etliche Lieder aus der frühen Schaffensphase sind indes sehr geeignet, auf dem Cembalo begleitet zu werden. Auch einige Clavier-Sonaten Mozarts gewinnen an Charme, wenn sie auf dem Vorläufer des Hammerklaviers gespielt werden.

 

Beatrice Voellmy ist international tätige Lied- und Oratoriensängerin. Sie leitet eine Gesangsklasse in Baselland und ist Dirigentin verschiedener Chöre. Diverse CDs.

Susanne Hess ist Organistin, Cembalistin und Barockviolinistin. Sie ist Gründerin des Forums für Alte Musik Zürich.


Dienstag, 8. Juni 2021 um 18 Uhr

 

"Zwitschern, während andere ruhen"

 

Das Atelier für Kunst und Philosophie geht an die frische Luft unter der Leitung von Martin Kunz und Urs Heinz Aerni

 

Der eine denkt über die Endlichkeit nach, der andere sagt, was hier zwitschert und flattert.

 Treffpunkt vor dem Atelier mit anschließendem Spaziergang durch das Sihlfeld mit seinem fantastischen Baumbestand und berühmten und speziellen Menschen, die hier ihre Ruhe für immer fanden.

Der Philosoph und Autor Martin Kunz und der Journalist und Vogelbeobachter Urs Heinz Aerni freuen sich auf einen inspirierenden Abend mit den Gästen.

 

Datum: 8. Juni 2021

Zeit: 18 Uhr

Rückkehr ins Atelier so gegen 20 - 20:30 Uhr mit Apéro-Ausklang

Kosten: Kollekte nach Gutdünken

 

Wird fast bei jedem Wetter durchgeführt.



Montag, 14. Dezember 2020 um 19:30 Uhr

 

Jüdische Musik des 20. Jahrhunderts mit Klarinette und Harfe

 

Eva Polgar, Klarinette

Julia Wacker, Harfe

Mittwoch, 09. Dezember 2020 um 19:30 Uhr

 

„Felix Krull. Hochstapler“

Ein erotisches Betrugsverhältnis auf Gegenseitigkeit.

 

Literarisches Kammerspiel nach dem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von Thomas Mann mit Volker Ranisch

 

Thomas Manns letzter Roman, „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ (den er allerdings bereits 1910-1911 erstmals intensiv in Arbeit hatte), ist alles andere als ein abgeklärtes Alterswerk. Frech rückt Thomas Mann den Künstler als „Illusionisten“ in die Nähe des Hochstaplers und Betrügers, parodiert den klassischen Bildungs- und Entwicklungsroman und nimmt selbst Goethes autobiographische „Dichtung und Wahrheit“ unverfroren aufs Korn.

 

Der deutsche Fernseh- und Bühnenschauspieler Volker Ranisch erweckt den Roman in freier Rede zum Leben in einem virtuosen literarischen Solo.

Felix Krull, Sohn eines bankrotten und im Selbstmord endenden rheinischen Schaumweinfabrikanten, ist ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet und von Anfang an darauf aus ist, sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren. Er fühlt sich von Natur aus begünstigt und bevorteilt, ist es aber seinem Range nach nicht. Diesen ungerechten Zufall korrigiert er durch eine, seiner Anmut sehr leicht fallende Täuschung, eben durch Illusion. Verliebt in die Welt, ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen.

 

Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, läßt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors.

 

Die Inszenierung war seit ihrer Premiere 2005 viele Jahre fester Bestandteil des Repertoires des Theaters im Palais, Berlin und wird erfolgreich auf Gastspielen im In- und Ausland gespielt.


Freitag, 13. November um 19:30 Uhr

 

The Priscillas

 

Helen Iten (voc)   

Manuela Keller (p) 

 

Helen Iten und Manuela Keller kennen sich seit einigen Jahren als  Lehrerinnen, deren Schülerinnen an Konzerten gelegentlich miteinander auftreten. Daraus entstand der Wunsch, auch einmal als Musikerinnen zuammenzuarbeiten.

 

Seit einem halben Jahr haben sich die beiden Frauen regelmäßig getroffen und dabei ein Programm erarbeitet, bei dem beide ihren unterschiedlichen musikalischen Background  einbringen. 

 

Das Duo spielt poppige Eigenkompositionen der Sängerin und Songs von Elvis, von dem die Pianistin als Elfjährige ein großer Fan war. Dazu improvisieren die beiden Frauen mal tiefgründig, mal mit einem Augenzwinkern und verleihen ihrem Spiel so einen unmittelbaren Touch. 

 

Elvis und Priscilla mögen sich  1973 geschieden haben, The Priscillas aber leben weiter, oder besser: Sie fangen erst an!

www.heleniten.ch

www.manuelakeller.ch


Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

 

Christian Dieterle liest "Pnin" von Vladimir Nabokov

 

 

 

 

In diesem humorvollen Roman von 1957 geht es um den verschrobenen, fast skurrilen, aber sehr liebenswerten russischen Professor Timofej Pnin, der aus der Sowjetunion nach Amerika emigriert ist, als Russischlehrer an einem College unterrichtet und sich schwer tut mit dem „american way of life“. Als einsamer Individualist, der seinen Platz sucht, wirkt er fast lächerlich und als Versager auf seine neue Umgebung; gleichzeitig lassen sein Ernst und seine Persönlichkeit trotz aller Skurrilität auch seine Umwelt lächerlich erscheinen, die ebenfalls an ihm versagt.

 

Dieser „realistische“ Roman des Autors von „Lolita“, ist voller Wortspiele und -rätsel und grandiosen Beschreibungen der Figuren auf höchstem literarischen Niveau. Die Schrulligkeit dieser ständig mit Verlusten konfrontierten Hauptfigur reizt zum Lachen, einem Lachen, das nicht denunziert, sondern ein tiefes Verständnis für Pnins seelische Nöte hervorruft.

Mit diesem weniger bekannten Roman zeigt sich Nabokov wieder einmal als meisterhafter Erzähler, der nicht umsonst Weltruhm erworben hat.


Donnerstag, 6. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

 

Susan’s Tattoo Shop

erzählt und improvisiert von Sara Maurer (Gesang)  Priska Walss (Posaune)  Yves Raeber Sprecher) 

 

Im urbanen Zürich schaut ein verträumter Einzelgänger zum Fenster hinaus. Noch ist in seinem Leben nichts wirklich entschieden. Am Ende der Strasse betreibt Susan einen Tattoo Shop.

 

Morgen ziehe ich aus, sage ich. Nicht weit von hier, füge ich an. Susan lächelt, in ihrer Unterlippe das Piercing. Wir schweigen. Das Bett, sagt Paul und deutet mit dem Daumen über den Rücken. Stimmt, sage ich und schaue Susan an. Sie streckt mir die Hand entgegen. Ich bin Susan, sagt sie.

 

Susans’s Tattoo Shop ist eine Erzählung aus Hunde im Weltraum des Zürcher Autors Matthias Amann / Rotpunkt Verlag 2018.


Samstag, 5. September 2020

um 19:30 Uhr

 

TASTRESSEN

Claudia Ulla Binder, Manuela Keller, Gabriela Friedli, Piano, präpariertes Piano

 

Vor 17 Jahren taten sich die drei Pianistinnen zusammen und begannen in Claudia Ulla Binder’s Atelier an zwei Flügeln zu improvisieren und sich austauschen. Bald spielten sie Konzerte im Trio und luden in Konzertreihen weitere Pianistinnen und Pianisten ein, z.B. Barb Wagner, Magda Mayas, Philip Zoubek, Jacques Demierre, Chris Wiesendanger. Es gipfelte in Auftritten an drei Flügeln mit sechs Pianistinnen und Pianisten.

 

Im Trio spielen häufig zwei Pianistinnen zusammen und eine hört zu oder es sitzen zwei Musiker- innen an den Tasten und eine erzeugt Klänge im Flügelinnern oder es scharen sich alle um’s Innere eines Instrumentes. Es gibt kein starres Konzept.

Die Pianistinnen forschen und arbeiten intensiv am Zusammenklang zweier Tasteninstrumente und mit der unendlichen Fülle an Klangmöglichkeiten des Flügelinnern von zwei Instrumenten. Diese Vielfalt verlangt auch nach Reduktion, Form und Ausgestaltung.

 

Die drei erfahrenen Zürcher Pianistinnen, bekannt aus ihren eigenen Projekten (u.v.a. Binder- Weber-Ulrich, idee manu, objets trouvés), ziehen das Publikum sofort in Bann mit ihrer überschäumenden Spielfreude und der facettenreichen, vielfarbigen Kommunikation.

Ein rarer Genuss für alle LiebhaberInnen von Klavier und Improvisation!


Donnerstag, 03. September 2020 um 20 Uhr.

 

Hochstapler und Schreib-Genie

Karl May - Das Drama in Leben und Werk

Eine Hommage von Heiko Strech

 

Per Mausklick erhalten Sie hier mehr Informationen.

 

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Hochneun wird aus Platzgründen vom Schopf hier ins Atelier verlegt.


Samstag, 29. August 2020

 

Mit gesträubtem Haar

Frédéric Chopin und George Sand auf Mallorca

 

Text und Konzept: Ruth Werfel

Mit: Thomas Ostermeier

       Ruth Werfel

Am Klavier: Martin Kunz

 

Sie ist entzückt von ihm. Er mag sie nicht. Doch dann reisen Frédéric Chopin und George Sand, der umschwärmte Komponist und die skandalumwitterte Romanautorin, nach Mallorca. Dort erleben sie spanische Grobheiten, südlichen Zauber, herbstliche Unbill, Inspiration in Valldemossa. Chopin komponiert, Sand schreibt. Er wird krank, Sand seine Pflegerin, die Abreise überstürzt. Aus den spanischen vier Monaten resultiert eine neunjährige Lebensgemeinschaft. Was für ein Paar!

 

Biografien:

 

Ruth Werfel: Geboren in Zürich, freie Kulturjournalistin, Kuratorin der Ausstellung „Gehetzt“ in Zürich, Basel, Düsseldorf, Hamburg, Herausgeberin der gleichnamigen Publikation im NZZ-Verlag. Lyrikerin, Autorin. 

 

Martin Kunz: Philosoph, Autor und Musiker in Zürich. Philosophie- und Psychologiestudium in Zürich und Berlin. Musikstudium am Konservatorium Zürich: Klavier, Orgel, Komposition. Kunsttherapeutische Arbeit. Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Seit 2015 Inhaber und Leiter des „Atelier für Kunst und Philosophie Zürich“.

 

Martin Ostermeier wuchs in Landshut auf. Er absolvierte von 1992 bis 1995 ein Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg. Danach hatte er Engagemente in Frankfurt, Luzern, Wuppertal und bei weiteren Stationen in Deutschland und der Schweiz. Im Jahr 2006 besuchte er einen Filmschauspielkurs an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er spielte auch in einzelnen Folgen von Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen, Der Alte und Derrick am Fernsehen. Einem breiten Publikum wurde Ostermeier bekannt durch die Schweizer Fernsehserie Der Bestatter, wo er den Gerichtsmediziner Alois Semmelweis verkörpert.


Mittwoch, 26. August um 19.30 Uhr

 

19 musikalische Essays aus dem Stegreif

 

Mit 

Ursina Knill, Stimme

Stefan Uhlig, Klarinette

Martin Kunz, Klavier

Mittwoch, 24. Juni um 19.30 Uhr

 

Wozzeck. Eine Filmaufzeichnung der Oper von Alban Berg mit Vera Wenkert als Maria

Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr

 

Triokonzert mit improvisierter Musik

 

Gabriela Friedli Piano, präpariertes Piano

Christian Weber Kontrabass

Michael Griener Schlagzeug

 

Ergibt es sich, dass alle gleichzeitig in Zürich sind, steigt das Trio in den Übungsraum oder auf die Bühne und legt los.

Herauskommt eine improvisierte Musik ohne Grenzen:

Auf höchstem Niveau, frisch, facettenreich, mit viel Lust und Fantasie gespielt. 

Eine spannende und sinnliche Hörreise! 

 

Die drei MusikerInnen treffen seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten (in den Bereichen Jazz und Improvisation) und Ländern aufeinander. Das Rhythmusgespann Weber und Griener beispielsweise ist im Mai auf Tour mit Ellery Eskelin und Friedli spielte u.a. im Trio mit Michael Griener und Tony Mallaby.

 

www.gabrielafriedli.ch

www.christianweber.org

www.michaelgriener.de

 

Sonntag 26. April um 17:00 Uhr

 

Berühmte Klassiker

W. A. Mozart, F. Schubert, F. Liszt, F. Chopin

 

Am Klavier:

Olesya Urusova

 

 

 

Eintritt Frei, Kollekte


23. April. 2020 um 19.30 Uhr

 

Ich freue mich, zusammen mit dem Dirigenten Thomas Barthel, Opernhaus Zürich, Martin Kunz und Anna Maske mein Buch "Der Weg zum selbst-bestimmten Sänger nach der von mir entwickelten Methode SONARA VERA" vorzustellen. In dem Buch finden Sie eine Reise zu sich selbst und es ist nicht nur für Sänger interessant, sondern für alle Menschen, die mit ihrer Stimme arbeiten möchten oder diese weiterentwickeln möchten. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber seien Sie herzlich eingeladen, sich vom Universum Stimme verzaubern zu lassen.

Vera Wenkert

 


Donnerstag, 2. April um 19.30 Uhr

 

Gott kontrovers. Was noch in Würde zu glauben ist.

 

Vortrag von Walter Hehl, Physiker, Informatiker und Autor mehrerer Bücher

 

Anschließend Gespräch mit der Theologin Jasmine Suhner, dem KünstlerPhilosophen Martin Kunzund dem Publikum

 

Weitere Infos zum Buch gibt es hier per Mausklick...

 

27. März 2020 um 19:30 Uhr

Blaubarts COX

 

Ein musikalisch literarischer Abend über die Vergänglichkeit – und dem heitern Scheitern beim Versuch, sie auszuhebeln...

 

Mit Kompositionen von Philippe Manouri (Michigan Trio 1993), Boris Blacher (Klaviertrio 1970), Charles Ives (Largo 1934) und Eigenkreationen von Blaubart.

 

Der auch auf Theaterbühnen tätige Geiger liest aus dem ersten Teil des wunderbaren Romans von Christoph Ransmayr Cox oder der Lauf der Zeit:

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind...

 

Blaubart verbinden die wunderliche, schroffe, zarte und zutiefst menschliche Geschichte über die Vergänglichkeit mit der ebenso vergänglichen und wunderlichen Welt ihrer Musik. Auf der Suche nach Literatur für das Trio sind die Blaubärte auf Werke gestossen, die genau dieses Thema, das Spiel mit dem Zeitempfinden, faszinierend zum Ausdruck bringen. Diese Werke werden nicht nur interpretiert, sondern auch mit Improvisationen weiterentwickelt und so mit den Geschichten verwoben. Dazu versuchen die Musiker/innen an jedem Abend, einen Zipfel der Unendlichkeit im Klanguniversum zu erhaschen, bevor der letzte Ton verklingt: Ausgestattet mit einer Sanduhr, die irgendwann zu rieseln aufhört, hat jeder Musiker nur eine begrenzte musikalische Lebenszeit zur Verfügung.

Und wie der Uhrmacher Cox auf den Gottkaiser warten muss, warten Blaubart auf ein schon fast mythisches Instrument: Das Theremin*. Die hypnotischen Töne werden durch einen Tanz der Hände und die daraus resultierende Beeinflussung eines elektromagnetischen Feldes erzeugt. Im Umfeld des (beinahe unsichtbaren) Kaisers, der gemäss einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, vibriert die Luft in einer Atmosphäre von Macht, Angst und Ohnmacht. Cox darf den Kaiser nicht enttäuschen und die ungewöhnlichen Gedankengänge des Erfinders ähneln jenen eines Komponisten, der in einer verspielt raffinierten Konstruktion schier Unmögliches mit grossartiger Poesie zu verbinden mag.

 

http://www.blaubart-musik.ch

http://www.lestruffesdusoir.ch


Mittwoch, 25. März 2020, um 19.30 Uhr

 

"DIE SEELE IST EIN WEITES LAND" – Arthur Schnitzler

 

Eine szenische Lesung mit Astrid Wittinghofer, Christian Seiler und Martin Kunz am Klavier

 

Arthur Schnitzlers Werke sind aktuell, obwohl sie in einer vergangenen Welt spielen.

1999 setzte der große Filmregisseur Stanley Kubrick mit Nicole Kidman und Tom Cruise die "Traumnovelle" des Wiener Schriftstellers um. Seit 2016 weist die Berliner Schaubühne unter der Leitung ihres Hausherrn Thomas Ostermeier mit Schnitzlers Komödie "Professor Bernhardi" auf populistisches Machtstreben in den politischen Kulturen der heutigen Welt hin.

Im Zürcher Atelier für Kunst und Philosophie lesen die Schauspielerin Astrid Wittinghofer und der Schauspieler und Regisseur Christian Seiler Einakter und Ausschnitte aus dramatischen Meisterstücken des Autors, während Martin Kunz Atmosphären aus dessen Lebens- und Schaffenszeit musikalisch evoziert.

 

„Ihr Ergriffensein von den Wahrheiten des Unbewußten, von der Triebnatur des Menschen, Ihre Zersetzung der kulturell-konventionellen Sicherheiten, das Haften Ihrer Gedanken an der Polarität von Lieben und Sterben, das alles berührte mich mit einer unheimlichen Vertrautheit. [...] ich glaube, im Grunde Ihres Wesens sind sie ein psychologischer Tiefenforscher, so ehrlich unparteiisch und unerschrocken wie nur je einer war, [...]“

 

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler am 14. Mai 1922

 

Anschließend an die Lesung moderiert Martin Kunz ein Gespräch mit den Ausführenden und dem Publikum.

 

Eintritt: 25 CHF, 15 CHF


Donnerstag, 19. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Nooroz Concert

Yarasanian Music

 

Mit:

Merhdad Maleki

Mahmoud Maleki

Shahin Haghinavand

 

Gedichte und Worte zu Norooz

(Iran Riahl - Jasmine Suhner)

Anschließend persische kulinarische Impressionen (Iran Riahi)

Eintritt: CHF 30.- / 20.-


Samstag, 21. März 2020 um 19:30 Uhr

 

"Verzauberung-Verwirrung- Vergehen" sind die stetigen Themen zahlreicher Opern.  In spannenden Szenen aus den Opern A. Berg Wozzeck, Lulu; W. A. Mozarts Don Giovanni etc. entführen die SängerInnen die Zuhörer in die Welt von Marie und Wozzeck, dem Tierbändiger und Lulu, Don Ottavio und Donna Anna u.v.m.

 

SängerInnen: Jeremie Brocard ( Oper Toulouse, Oper Paris, Oper Amsterdam). Charlotte WhittleAnna MaskeAaron SandsLouise Martyn

Am Flügel: Ann Beckmann

 

Einstudierung, Inszenierung und Kostüme: Vera Wenkert, Leiterin des internationalen Instituts StimmKunst

 

Anschließend an das musikalische Programm leitet Martin Kunz eine Diskussionmit Vera Wenkert und dem Publikum

 

Das Bild stammt aus einem Beitrag, in dem Vera Wenkert mit Singenden an ihrem Institut über ihre Erfahrungen spricht. Kann hier online gesehen werden...


Dienstag, 17. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Susan’s Tattoo Shop

erzählt und improvisiert von Sara Maurer (Gesang)  Priska Walss (Posaune)  Yves Raeber Sprecher) 

 

Im urbanen Zürich schaut ein verträumter Einzelgänger zum Fenster hinaus. Noch ist in seinem Leben nichts wirklich entschieden. Am Ende der Strasse betreibt Susan einen Tattoo Shop.

 

Morgen ziehe ich aus, sage ich. Nicht weit von hier, füge ich an. Susan lächelt, in ihrer Unterlippe das Piercing. Wir schweigen. Das Bett, sagt Paul und deutet mit dem Daumen über den Rücken. Stimmt, sage ich und schaue Susan an. Sie streckt mir die Hand entgegen. Ich bin Susan, sagt sie.

 

Susans’s Tattoo Shop ist eine Erzählung aus Hunde im Weltraum des Zürcher Autors Matthias Amann / Rotpunkt Verlag 2018.


Sonntag, 8. März 2020 um 17 Uhr

 

Wolfram Schneider-Lastin

liest

Wolfgang Borcherts amüsant-bewegende Kurzgeschichte

Schischyphusch oder Der Kellner meines Onkels

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.schneider-lastin.ch/lesung-wolfgang-borchert-2/


Dienstag, 3. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Klavierkonzert mit Kostiantyn Tyshko

 

Mit Stücken von F. Chopin und Busoni.


Samstag, 29. Februar 2020

um 19:30 Uhr

 

Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding!“

Vom Zauber der Liebe und der Erinnerung

 

Die Feldmarschallin Marie Theres Fürstin von Werdenberg

in einem fiktiven Gespräch über die Liebe und das Alter

 

Ein heiter-ernstes Programm nach Motiven aus „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss

 

Die Zeit ist das eigentlich große Thema der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, die er in enger Zusammenarbeit mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal geschrieben hat.

Einer der Protagonistinnen, die Feldmarschallin Marie Theres Fürstin von Werdenberg, wird durch ein bestimmtes Ereignis hautnah vor Augen geführt, wie sich das Lebensgefühl im Handumdrehen ändern kann. Als sie erlebt, wie ein schon recht in die Jahre gekommener Mann ziemlich grob um ein junges Mädchen wirbt, wird ihr unausweichlich bewußt, dass sie an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt steht. Sie schätzt die Tatsache, dass sie selbst, auch schon eher reiferen Alters, sich ihrerseits in einen viel jüngeren Mann verliebt hat, von einem Moment auf den anderen völlig anders ein. Der Blick in den Spiegel offenbart ihr schließlich die Brisanz ihrer Situation.

Diese plötzliche Erkenntnis der Opernfigur ist ein Schlüsselmoment, und es entwickelt sich im Programm musikalisch und gesprächsweise ein Prozess des Um- und Neudenkens.

 

Musik von

R.Strauss, G.Mahler, J.Brahms u.a. bis zu G. Kreisler

 

Die Ausführenden

Bärbel Béela Müller, Gesang

Dagmar Tuschy-Nitsch, Rezitation

Fred Rensch, Klavier

 

Konzeption, Dramaturgie und Texte

Bärbel Béela Müller

www.beelamueller.de


Freitag, 7. Februar 2020 um 19:30 Uhr

 

Vortrag mit praktischen Übungen:

«Die Kraft der Stimme»

 

Von und mit Vera Wenkert

 

Lernen Sie Ihre ureigene Stimme und die Klangvielfalt Ihrer Stimme kennen. Lernen Sie, Ihre stimmlichen Möglichkeitengezielt einzusetzen.

 

 

 

 

 

Wenn Sie wirkungsvoll sprechen wollen, brauchen Sie:

·   einen „Standpunkt“ (Bodenkontakt)

·   eine „Haltung“ (Aufrichtung des Körpers)

·   Präsenz (Körperspannung)

·   Inspiration“ (Atmung)

 

 

Menschen, die ihre Stimme klangvoll, bewusst und authentisch einsetzen, sind präsenter und verfügen über eine grosse persönliche Ausstrahlung.

 

Die persönliche Stimme finden!

Haben Sie öfter das Gefühl, mit Ihrer Stimme nicht „durchzudringen“? Sprechen Sie manchmal zu leise oder zu laut?  Hatten Sie schon den Eindruck, nicht das volle Potenzial Ihrer Stimme entfalten zu können? Der Klang Ihrer Stimme ist veränderbar. Durch Stimmtraining finden Sie zum wahren, authentischen Klang Ihrer Stimme – zu Ihrer persönlichen Stimme.

 

Freitag, 10. Januar 2020 um

19:30 Uhr

 

Mahle, Mühle, Mahle

Nach der Geschichte von "Der schönen Müllerin" von Franz Schubert und Wilhelm Müller

Neu erzählt und weitergeführt von Volker Ranisch als

Eine Anleitung zum heiteren Umgang mit apokalyptischen Visionen

 

Weitere Informationen finden Sie auch hier...


Mittwoch, 11. Dezember um 18.30 Uhr

 

Sechs Sängerinnen präsentieren Adventslieder aus aller Welt - im Rahmen eines Drei-Gänge- Menüs, zubereitet von Anatina Kunz

 

Konzept: Vera Wenkert und Martin Kunz

 

Kosten pauschal: CHF 50

Mit Anmeldung

079 430 97 14 oder

info@kunstundphilosophie.ch


Freitag, 29. November 2019 kum 19:30 Uhr

 

Effi Briest lebte bis 1952 am Bodensee.

Eine Hommage zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane in diesem Jahr.

 

 

Von und mit Heiko Strech und Daniela Argentino und Macha Soukenik an der Gitarre.

Mehr Informationen finden Sie hier:

 

Kollektenvorschlag: CHF 25.-


Donnerstag, 21. November 2019

um 18 Uhr

 

Das Ding an sich. Aspekte des Neuen Realismus

 

Der neue Realismus unterscheidet sich sowohl von metaphysischen wie von konstruktivistischen Positionen. Die Metaphysik postuliert, dass die eigentliche Welt eine Welt ohne Zuschauer ist. Der Konstruktivismus behauptet, dass die Welt immer nur eine von Zuschauern ist. Der neue Realismus nimmt ernst, dass es sowohl Tatsachen gibt, Gedanken über Tatsachen und Fantasien. 

 

Zur Welt gehören also beispielsweise Dinge, Staaten, Träume, Tiere, Gefühle und Möglichkeiten. Es gibt auch das, was es nicht gibt. Man muss nur klären, wo. Halluzinationen gibt es im Gehirn von Psychotikern, Elfen im Märchen und Röntgenapparate in Spitälern. „Wohnzimmer sind Gegenstandsbereiche; es ist zu erwarten, dass bestimmte Gegenstände in ihnen vorkommen … Galaxien sind ebenfalls Gegenstandsbereiche; doch in ihnen erwarten wir keine Leselampen oder Kaffeeflecken vorzufinden, sondern Sterne, Planeten, Dunkle Materie, Schwarze Löcher und vieles mehr.“ Markus Gabriel

 

Markus Huber, Philosoph und Mathematiker. Er unterrichtet die beiden Fächer an einem Zürcher Gymnasium. Im übrigen freie Tätigkeit als Philosoph.

 

Martin Kunz, Philosoph, Psychologe und Musiker. Ehemals psychotherapeutisch tätig, später als Dozent an der PHZH. Auftritte als Musiker, Künstler, Autor.


Samstag, 16. November 2019 um 19:30 Uhr

 

VERLUST UND ERINNERUNG

 

Vera Wenkert, Sopran

Thomas Barthel, Klavier

Jeanine Osborne, Painting

Martin Kunz, Text und Sprecher

 

 

 

R. Strauss:

Die Nacht

Allerseelen

Befreit

 

J. Brahms:

Wie Melodien zieht es mir

Therese

O wüsste ich doch den Weg zurück

 

F. Schubert:

Der Tod und das Mädchen

Der Leiermann

 

E. Grieg:

Ich liebe Dich

Zur Rosenzeit

 


Sonntag, 3. November 2019

um 17 Uhr

Kay Grant, Stimme

Manuela Keller, Klavier

 

Kay Grant ist eine Londoner Sängerin mit einem breiten Hintergrund aus Jazz, Klassik, Rock und Pop. Bekannt für ihre Arbeit in der freien Improvisation, arbeitetet sie mit vielen Musikern zusammen, darunter Alex Ward, Alison Blunt, Elliott Sharp, John Edwards, John Zorn, Lol Coxhill, Mark Sanders, Liam Noble, Nico Meinhold und Steve Noble. „An extraordinary talent, one of London’s finest free-thinking virtuosos“ (Time out)  „Totally in the here and now.., intimate and musically flirtatious“ (The Wire) www.kaygrant.com

Die beiden Frauen trafen sich zum ersten Mal im The Vortex in London und vertieften ihre musikalische Verbindung in mehreren Duo Sessions in Oxford. Sie freuen sich auf diese erste Live-Performance.


Mittwoch, 30. Oktober um 19:30 Uhr

 

Der Tod und das Mädchen

Das Quartett Chrysaetos spielt Streichquartette auf historischen Instrumenten der beiden Freunde Franz Lachner und Franz Schubert, die auch an Schubertiaden zusammen musizierten. Lachner war damals der erfolgreiche, heute ist Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ eines der populärsten Kammermusikwerke.

Heidi-Maria Makkonen und Annette Kappeler Violinen

Céline Lamarre Viola, Christian Hieronymi Violoncello

 

Während Schuberts Quartett in d-moll „Der Tod und das Mädchen“ heute eines der populärsten Kammermusikwerke ist, geriet Franz Lachners Quartett in h-moll nach dessen Tod bald in Vergessenheit. Zu Lebzeiten der Komponisten aber war Lachner der erfolgreichere Komponist: „Schade, daß Schubert nicht so viel gelernt hat wie ich, sonst wäre bei seinem außerordentlichen Talent auch ein Meister aus ihm geworden,“ schreibt Lachner selbstsicher über Schubert.

Die beiden Komponisten waren befreundet, verbrachten viel Zeit miteinander, inspirierten einander zu neuen Kompositionen und musizierten gemeinsam bei den Wiener ‚Schubertiaden’. Dort wurden ihre Kammermusik-Werke in privatem Kreis zur Aufführung gebracht. Der historischen Aufführungstradition der Kammermusik-Soiréen in Schuberts Freundeskreis entspricht die ungezwungene Atmosphäre im Atelier für Philosophie und Kunst.

Wir spielen die beiden Quartette auf historischen Instrumenten und lassen uns dabei von historischen Quellen zur Kammermusik-Spielpraxis des frühen 19. Jahrhunderts und frühen Tonaufnahmen inspirieren. Lachners Quartett wird wahrscheinlich seit dem 19. Jahrhundert zum ersten Mal auf historischen Instrumenten erklingen.


Donnerstag, 24. Oktober um 19:30 Uhr

 

„Den Schleier zieh zurück.“ (Hafis) Persische Literatur damals und heute

 

Ein Abend mit  Hafis, Rumi, Chajjam, Forough Farrokhzad …. und der Schriftstellerin Kathy Zarnegin.

 

Mit persischer Musik und andern Häppchen.

 

Musik: Reza Sharifinejad

Gruß aus der persischen Küche: Mahroo Mohavedi und Jasmine Suhner

Eintritt: 25 / 15


Freitag, 18. Oktober um 19:30 Uhr

 

MELVILLE

Konzept: Heiko Strech

Es lesen: Heiko Strech und Martin Kunz

Weitere Informationen finden Sie hier...

Samstag, 5. Oktober um 19:30

Perlen der Klassik aus Oper und Musical

Junge Sängerinnen und Sänger zeigen ihr Können


Freitag, 27. September um 19:30 Uhr

Honig und Quarz.

Gedichte von Martin Kunz

Lyrik und Musik  pffener Gestalt

 

Yves Raeber: Sprecher

Sara Maurer: Gesang

Martin Kunz: Klavier


Donnerstag, 19. September um 19:30 Uhr

 

Vierhändige Klaviermusik mit

Daniel Schnurrenberger und Daniel Hasler


Samstag, 7. September um 19.30 Uhr

 

Professor Unrat

Eine zeitlos aktuelle Geschichte von Verführung und Verführbarkeit

nach einem Roman von Heinrich Mann mit

Volker Ranisch


Dienstag, 25. Juni 2019 um 19:30 Uhr

 

Die Berliner Autorin Maria Herrlich im Gespräch und sie liest aus ihrem neuen Buch "Love Letters - Aus Absurdistan". Vielleicht erfahren wir von ihr, was das Magnet Berlin ausmacht und was sie in Zürich fand. 

 

 

Maria Herrlich wurde 1955 in Leipzig geboren und kam über Frankfurt/M. nach Düsseldorf und lebt seit 1978 in Berlin. Sie arbeitete als 

Werbegrafikerin für Agenturen und später für viele große Buch-Verlage als Cover-Designerin und auch Illustratorin. Heute ist sie Chefgrafikerin des Bübül Verlag Berlin und freie Grafikkünstlerin, Herausgeberin von Geschichten und Autorin von Kochbüchern. Seit 2013 führt sie den „Herrlichen Salon”, ein beliebter literarisch, kulinarischer Treffpunkt in Berlin.

http://herrlichersalon.de

 


Download
Musikalische Lesung zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller.
Freitag, 21. Juni 2019 um 20 Uhr

Musikalische Lesung: Romeo und Julia auf dem Dorfe von Gottfried Keller

Romeo und Julia auf dem Dorfe
Mit:
Claudia Dieterle, Sopran Christian Dieterle, Rezitation Andrea Isch, Klavier
Musikalische Lesung zum 200.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Dienstag, 4. Juni um 19:30

Rote Bilder

Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin Sabina Fritzsche (Basel)

Musikalische Performance mit Jeanine Osborne, Chris Wirth, Martin Kunz

 

 

Besuchen Sie die Website der Künstlerin hier per Mausklick.


Thementage

Tage der Liebe vom 9. - 19. Mai 2019

Je älter ich werde, desto weniger kann ich sagen, was das ist: Liebe. M.K.                                                                                                 

Auskunft und Anmeldung: info@kunstundphilosophie.ch oder +41 79 430 97 14

Donnerstag, 9. Mai um 19:30 Uhr

Mein Liebster, mein Ferner

 

Die Liebesbriefe von Olga Knipper und Anton Tschechow  

Musikalische Lesung mit Dagmar Tuschy-Nitsch und Wolfram Schneider-Lastin

Am Klavier: Martin Kunz

ohne Anmeldung

 

love - liebe - amore - дорогой - 親愛 - sevgili - othandekayo - પ્રિય - αγαπητός - 친애

 

 

Freitag, 10. Mai um 19:30 Uhr

Liebe, Lust und Leiden

Philosophische und andere Reflexionen mit Jasmine Suhner und Martin Kunz

ohne Anmeldung

 

love - liebe - amore - дорогой - 親愛 - sevgili - othandekayo - પ્રિય - αγαπητός - 친애

 

 

Samstag, 11. Mai um 19:30 Uhr

Tief in der Kapselfrucht

Liebeslyrik und Musik

mit Jeanine OsborneHeiko Strech und Martin Kunz

ohne Anmeldung

 

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Sonntag, 12. Mai um 19:00 Uhr

Stimulationen Gottes     

Andacht in der Alten Kirche Fluntern

mit Jasmine Suhner, Andreas FischerCornelia Suhner und Martin Kunz

ohne Anmeldung

 

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Montag, 13. Mai 

Keine Veranstaltung

Setzen Sie heute Ihr persönliches Zeichen gegen die Lieblosigkeit

 

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Dienstag, 14. Mai um 19:30 Uhr

Männer brauchen etwas Wahnsinn

Gespräch mit Markus Huber und Martin KunzNur für Männer

(im Atelier)

ohne Anmeldung

 

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Wahre Liebe lässt frei?!

Gespräch mit Cornelia und Jasmine SuhnerNur für Frauen

An der Freudenbergstraße 16 / beim Toblerplatz

ohne Anmeldung

 

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Mittwoch, 15. Mai, 17-19 Uhr

Komm lieber Mai…

 

Ein Glas Wein mit den Künstlerinnen und Künstlern

Vincenzo Baviera, Othmar Eder, Heinz EggerFilip HaagKatharina HenkingVelimir IlisevicOliver KrähenbühlHeidi LangauerIngeborg LüscherJean MauboulèsJeanine Osborne

in der Galerie Sylva Denzler / Gemeindestraße 4 / 8032 Zürich

ohne Anmeldung

 

 

um 20:30 Uhr

FILM: Midnight in Paris (2011)

Eine romantische Filmkomödie von Woody Allen

im Atelier

ohne Anmeldung

 

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Donnerstag, 16. Mai um 19:30 Uhr

Freundschaft

Ein Gespräch mit Markus Huber und Martin Kunz

ohne Anmeldung

 

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Freitag, 17. Mai um 19.30 Uhr

Sich umarmen lassen von Klang

60 Minuten Liegen und Fliegen. Mit DJ Tikitula

mit Anmeldung / max. Teilnehmerzahl: 20 

 

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Samstag 18. Mai um 19:30 Uhr

Das ewige Leitmotiv ist die Liebe

Vera Wenkert singt die Kindertotenlieder von Gustav Mahler

Am Klavier: Thomas Barthel

Anschließend Gespräch über Elternliebe mit Vera Wenkert, Martin Kunz und dem Publikum

ohne Anmeldung

 

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Sonntag, 19. Mai um 11:00 Uhr

BRUNCH – aphroditisch gewürzt

Erotik der Transzendenz

Ein Gespräch über Mystik

mit Jasmine SuhnerMartin Kunz und Markus Huber

mit Anmeldung 

Empfohlene Kollekte jeweils 20 bis 30 Franken

 

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In der Galerie Sylva Denzler / Gemeindestraße 4 / 8032 Zürich findet vom 8. bis 24. Mai die Ausstellung "Komm lieber Mai … Erotische Arbeiten verschiedener Künstlerinnen und Künstler" statt.

 www.galerie-sylva-denzler.ch


Samstag, 18. Mai um 19:30 Uhr

Gustav Mahler

 

Ein Liederabend mit Vera Wenkert, Sopran und Thomas Barthel, Klavier

 

Text und Lesung: Martin Kunz

Dienstag, 16. April um 19:30 Uhr

 

ROUSSEAU

Messias und Menschenfeind

 

Christian Dieterle und Christian Kaiser lesen aus dem Roman 

WINTZENRIED von Karl-Heinz Ott

Copyright 2011 by Hoffmann und Campe Verlag Hamburg

 

Wer war Jean-Jacques  Rousseau? Mit feiner Ironie, voller Humor und mit erzählerischer Leichtigkeit zeichnet Karl-Heinz Ott in seinem Roman „Wintzenried“ ein breit gefächertes Bild eines zutiefst zerrissenen Menschen zwischen Sendungsbewusstsein und Paranoia. Weltberühmt geworden mit seinen „Bekenntnissen“ und „Zurück zur Natur“ erleben wir in diesem einem Psychogramm gleichkommenden Text Rousseau wie wir ihn noch nicht kennen. Er bewegt sich im Spannungsfeld zwischen den radikalen Aufklärern der Pariser Salons, seinem  zutiefst religiösen, fast reaktionär zu nennenden Menschenbild, das im 20. Jahrhundert beispielsweise den Diktator Pol Pot in Kambodscha zu seinem Terrorregime inspiriert hat, und seiner psychischen Verfasstheit, die ihn in der Welt nicht heimisch werden liess. Tragisch und komisch zugleich.


Freitag, 5. April um 19:30

Konzert mit dem

ETHNIC DANCE DUO

 

Symon Wirsch (Schweiz): Klarinetten

Maxim Anukhin (Russland): Gusli, Vargan, Gesang

Samstag, 30. März um 14.30

Vernissage Buchserie 2019

Eine Veranstaltung von PRO LYRICA

Es lesen aus ihren neuen Gedichtbänden:

 

 

Ute Karin Höllrigl / Nora Dubach  / Martina Caluori

Musik :

Cécile Grüebler, Cello

Martin Kunz, Tasteninstrumente

Freitag, 29. März um 19:30

Zeitgenössische Musik

 

Christian Buck, Gitarre und Christian Wolfarth, Perkussion spielen Auftragskompositionen

Samstag, 16. März 2019 um 19:30

Die Sehnsucht nach unendlicher Liebe

Ein Wagnerabend mit Vera Wenkert, dramatischer Sopran, und Thomas Barthel, Klavier

Text und Sprecher: Martin Kunz


Freitag, 15. März um 19:30

KUNSTTALK

Gabriel Magos zeigt und reflektiert im Gespräch mit Martin Kunz und den Teilnehmenden seine Installation mit 9 Kinderstühlen chairs

 

In seinem positionistischen Manifest schreibt er: "Es existiert eine leistungsunabhängige Qualität von Sein, dank der Raumbedingtheit von allem"


Sonntag, 10. März um 17 Uhr

Bonjour Paris! Eine Begegnung mit der Moderne

 

Volker Ranisch in einem literarisch-musikalischem Kammerspiel nach den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke

 


Freitag, 8. März um 19:30

Musik zum Tag der Frau

 

Das Quartett Chrysaetos spielt Werke von Komponistinnen aus der Romantik (Fanny Mendelssohn, Emilie Mayer u.a.)


Mittwoch, 27. Februar 2019 um 19:30

Was soll das alles

 

Urs Heinz Aerni und Martin Kunz im Gespräch mit den beiden Philosophinnen Vanessa Sonder und Patrizia Hausheer

Das gleichnamige Buch im Arisverlag erschienen.

 

Zum Buch: Zwei Freundinnen treffen sich regelmässig in Bars. Was die Mittdreissigerinnen umtreibt, ist das Leben, das Leben in allen seinen Facetten. 

Der Wein fliesst und so ihre Gespräche. Dem Alltag der Philosophinnen entsprungen bewegen sie sich von einer Lebensfrage zur nächsten – was ist aus Sehnsüchten, Träumen und Hoffnungen geworden? Schreiben wir Selbstverwirklichung zu gross? Wo erfährt man sich als Mensch? Im Rausch? In der Liebe? Im Sex? Was wollen wir?. Meistens bleiben endgültige Antworten aus. Immer geht es in eine nächste Runde, aber immer ist auch irgendwann letzte Runde. 

Mal abgeklärt, dann wieder hoffnungsvoll, persönlich, von tief philosophisch, weltentfremdet zu lebensnah, von ironisch zu bitterernst – Was soll das alles? basiert auf tatsächlich geführten Bargesprächen zwischen den beiden gut befreundeten Frauen und besticht durch seine Authentizität und Intimität. In Dialogform gehalten, schliesst es an die traditionsreiche philosophische Darstellungsmethode der platonischen Dialoge an.


Samstag 16. Februar um 13:00

(bis 15 Uhr)

Werkstattkonzert

 

Acht internationale junge Sängerinnen und Sänger  zeigen in einem zweistündigen Arbeitskonzert, was es alles zu erarbeiten und zu polieren gibt, bevor man den ersten Schritt auf eine Opernbühne macht. Alle Sänger*innen haben einen Abschluss an einer Musikhochschule bereits gemacht. Bei Vera Wenkert, Leiterin des internationalen Instituts Stimmkunst, lernen sie das Handwerk für den professionellen Opernbühnenbetrieb.

In diesem Werkstattkonzert erhalten Sie einen Einblick in die prozessorientierte Arbeit an Arien, Liedern und Szenen.


Montag, 4. Februar 2019 um 19:30

Ethik contra Moral. Warum es sich lohnt, Spinoza heute zu lesen

 

Ein Abend mit Dr. Timon Boehm. Timon Boehm studierte Physik, Philosophie und deutsche Literatur. Projekte in der freien Theaterszene. Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Michael Hampe (ETH) und Lehrbeauftragter.


Donnerstag, 24. Januar um 19:30

 

Liederabend mit

Barbara Baer, Sopran

Hanspeter Seipp, Klavier

 

"Siete canciones populares españolas" von Manuel de Falla,

Lieder bzw. Arien von Felix Mendelssohn, Franz Schubert, Joseph Haydn und anderen Komponisten,

Dialektlieder aus den Zürcher Musicals der Fünfziger- und Sechzigerjahre 

von Paul Burkhard, Hans Moeckel und aus dem Freilichtspiel "Trittligass".

Eintritt frei  /  Kollekte

www.musikalacarte.ch

www.barbara-baer.com


Dienstag, 15. Januar 2019 um 19:30

Italienische Popsongs

Konzert mit Marco Santilli Rossi (Gesang, Gitarre) und Cécile Grüebler (Cello)

 

Der Tessiner Musiker und Sänger Marco Santilli Rossi ist in zahlreichen Genres zu Hause und liebt das Spiel mit Klangfarben, Worten, Sprachen und persönlichen Vorlieben. Er spielt einen musikalisch substanziellen Pop-Rock, der von einer anderen Italianità geprägt ist, als man sich nördlich des Gotthards gewohnt ist, und das hört man vom ersten Ton an.

 

Mit einer gewissen Ironie gegenüber sich selbst und in Bezug auf die Befindlichkeit der aktuellen „leichten“ Musik veröffentlichte er „Non so cantar“ und „Scantinati scandinavi“, das zum Radiosong auf nationalen Sendern wurde. Er stellt nun das Album „TEMPI PASSATI“ vor, produziert zusammen mit Urs Wiesendanger bei Powerplay Studios. Jeder einzelne Song hätte das Zeug zur Single und einige Lieder sind in der Rotation von verschiedenen Radio-Sender (Radio Swiss Pop, SRF1, Rete Uno, Rete Tre, Option musique, Radio 3i).

 

Eine Konstante in „TEMPI PASSATI“ ist die Zeit, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. In manchen Texten gibt es plötzliche Flashbacks, aber in erster Linie geht es darum, wie die Zeit je nach Stimmung und Gedanken unterschiedlich wahrgenommen wird. „Dieser Faktor fasziniert mich sehr, wir selbst sind ja eigentlich Zeit.“ Zeitlos hingegen sind die einprägsamen Melodien, die mit raffinierten Harmonien unterlegt sind und von einer unverwechselbaren Stimme gesungen werden. 

 

Santilli Rossi wird seine Songs akustisch präsentieren, zusammen mit der vielseitigen Cellistin Cécile Grüebler. Cécile Grüebler gehört zu einer Generation von jungen Schweizer SolistInnen, die sich durch einen unangestrengten Umgang mit Genres und Stilen auszeichnen und Intensität und Hingabe in jede musikalische Silbe hineintragen, vom klassischen Solokonzert zur experimentellen Kammermusik bis zum poppigen Soundtrack-Arrangement.

 

Foto: CheRoba @ Festival der Stille


Montag, 10. Dezember 2018 um 19:30

Sehnsucht-Geheimnis

Konzert mit dem Ensemble für Neue Musik ö! 

Text und Lesung: Martin Kunz 

Werke von Jaggi, Vassena, Elmer, Kinzler, Berio

Eigenheit-Erfindung

 

Programm

Martin Jaggi: Elftöner für Sopran, Flöte, Violoncello Klavier und Schlagzeug

Nadir Vassena: Quaderno del buio für Sopran und Streichquartett

Franz-Josef Elmer: Irisierendes Irrlicht für Flöte, Violine, Viola und Violoncello (UA)

Burkhard Kinzle: 2. Streichquartett (UA)

Luciano Berio: O King für Sopran, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Besetzung: Sopran, Flöte, Klarinette, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Klavier und Schlagzeug

 

Donnerstag, 29. November 2018 um 19:30

POLITTALK

Plädoyer für eine solidarische Tätigkeitsgesellschaft

 

Ein Abend mit Willi Fehlmann, Berater, Dozent und Autor des Buches Manifest.Zukunft


Samstag, 17. November 2018 um 19:30 Uhr

Konzert mit dem Chrysaetos Streichquartett

Kürzlich wurde in Bern die Musik von Adolf Reichel wiederentdeckt. Reichel war unter anderem Leiter des  dortigen Sinfonieorchesters und der Musikschule. Er war Anhänger von Karl Marx und Freund von Johannes Brahms.

 

Das Zürcher/Pariser Streichquartett Chrysaetos spielt Werke der beiden Komponisten auf historischen Instrumenten

Heidi-Maria Makkonen, Violine

Annette Kappeler, Violine

Céline Lamarre, Viola

 

Christian Hieronymi, Violoncello


Donnerstag, 15. November 2018

Lange Nacht der Philosophie 

Hier geht es zum ganzen Programm...I

 

Im Atelier um 20 Uhr:

Der sogenannte freie Wille

 

mit Markus Huber und Martin Kunz


Montag, 12. November 2018 um 19:30

 

JAZZ

John Butcher, Saxophon

 

Claudia Ulla Binder, Klavier



Samstag, 27. Oktober um 19:30 Uhr

Im Rahmen von ZÜRICH LIEST:

Konfrontation und Umarmung

Eine musikalische Lesung

 

Eine Autorin und zwei Autoren reagieren auf klassische Gedichte: Es lesen und spielen: Marc Djizmedjian, Martin Kunz, Jeanine Osborne, Wolfram Schneider-Lastin, Ioanna Seira


Donnerstag, 11. Oktober um 19:30 Uhr

Franz Werfel – Schreiben im Exil

 

Ruth Werfel Kulturjournalistin, Lyrikerin und Autorin liest Franz Werfel – Schreiben im Exil. Darin zeigt sie auf, wie der Dichter Literatur mit Zeitgeschehen verknüpft.

 

Das Bild zeigt Franz Werfel mit seiner Frau Alma Mahler-Werfel.


Donnerstag, 20. September um 19:30 Uhr

 

RELIGIONSTALK 

Gibt es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus?

Ein Abend mit Saida Keller-Messahli, islamische Menschenrechtsaktivistin, Autorin des Buches Islamistische Drehscheibe Schweiz. Sie erhielt 2016 den Menschenrechtspreis.

 

Das Buch: "Islamistische Drehscheibe Schweiz" von Saida Keller-Messahli, NZZ Libro


Mittwoch, 29. August um 19:30 Uhr

 

DER DALAI LAMA - ganz nah

Ein Abend mit Manuel Bauer, dem persönlichen Fotografen "Seiner Heiligkeit" und Kenner der tibetischen Welt

 

Das Buch:

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama

Unterwegs für den Frieden

Fotografiert von Manuel Bauer

mit Texten von Christian Schmidt und Matthieu Ricard

Herausgegeben von Koni Nordmann

294 Seiten mit 200 S/W und Farb-Fotografien, Format 23 x 29,7 cm

ISBN 3-421-05873-3 


Mittwoch, 4. Juli um 19:30 Uhr

 

SUENO Y DESPUES

Garcia Lorca und seine Zeitgenossen

 

Es singen und spielen: Sara Maurer, Gesang I Noemi Rueff, Klavier I

Yves Raeber, Sprecher

Musik von F. Garcia Lorca, E. Granados, J. Turina und F. Poulenc

 


Donnerstag, 28. Juni um 19:30 Uhr

1968 und die Folgen

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

Sonntag, 24. Juni um 17 Uhr

ANGEBETETE MUSEN

 

 

Vera Wenkert singt Wagner und Mahler
Am Klavier: Thomas Barthel
Sprecher: Martin Kunz
Vera Wenkert hatte bisher über 30 Hauptrollen auf europäischen und amerikanischen Opernbühnen. Sie leitet - integriert ins Atelier  - das Institut Stimmkunst.
Thomas Barthel ist stellvertretender Leiter des internationalen Opernstudios Zürich

Dienstag, 5. Juni um 19:30

KUNSTTALK

mit Madeleine Witzig, Kunstvermittlerin

Felix Studinka, Kunstwissenschaftler und Künstler

Martin Kunz, KünstlerPhilosoph

 

Sylva Denzler, Galeristin

Pfingstmontag, 21. Mai um 11 Uhr

BISTRO. Brunch mit philosophischen und künstlerischen Interventionen

GEIST? - GEIST!

Konzept: Martin Kunz und Markus

Huber. Brunch: Anatina K.

 

 

 

 

 Bild von Urs Heinz Aerni

 

Mittwoch, 25. April 2018 um 19:30 

 

FILMTALK

Was macht der Film mit uns und

was macht einen Film perfekt?

Ein Gespräch mit Filmemacher Rolf Lyssy, Drehbuchautor Dominik Bernet

und dem Journalisten Urs Heinz Aerni

Filme wie "Die letzte Pointe", "Marmorera" und Serien wie "Der Bestatter" unterhalten uns nicht nur, sie stellen Fragen.

 

Fragen zum Leben, zum Tod und den Humor dazwischen.

Freitag, 20. April um 19:30

INDIVIDUALREISE III

Stille Schritte und Ausschweifungen

 

mit Miranda de Miguel und Martin Kunz, Tasteninstrumente,

Ioanna Seira, Cello und Jeanine Osborne, Lesung und Performance

 

Bild: Miranda de Miguel

Mittwoch, 18. April um 19:30

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz 

PHILOSOPHIE UND WAHNSINN

Der Wahnerlebende ist von etwas überzeugt, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Aber was ist Wirklichkeit? Der Afrikaner, der seinen Ahnen begegnet, hält dies für real, wir durch die Wissenschaft Geprägten eher nicht. Sind das einfach unterschiedliche Konstrukte?  Oder gibt es eine Definition von Wahn, der man, unabhängig von kulturellen Besonderheiten, zustimmen kann oder sogar muss? Was sagt die Psychopathologie dazu? Und was meinte jener Philosoph, der sagte: Die Basis des Verstandes ist der Wahnsinn?

Wir knüpfen an der Sternstunde Philosophie vom 25. März an und denken weiter...

Sonntag, 15. April um 17 Uhr

KONZERT MIT DEM QUARTETT 

CHRYSATEOS

Heidi Maria Makkonen, Violine 

Annette Kappeler, Violone 

Céline Lamarre, Viola

Christian Hieronymi, Violoncello

Das Quartett spielt auf historischen Instrumenten. Sie präsentieren hier ihr Programm, bevor sie nach Madagaskar zu Kursen und Konzerten aufbrechen

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett KV 171 Es-Dur

Hyacinte Jadin: Streichquartett op. 2 No. 1 Es-Dur

Felix Mendelssohn: Streichquartett op. 13 No 2. a-moll

 

Donnerstag, 5. April um 19:30

AUGUSTE BOLTE

Eine Zählung mit Musik nach Kurt Schwitters unter Mitwirkung eines Schauspielers und zweier echter Eier / aus der Region

Spiel: Volker Ranisch

 

Regie: André Steger 

 

Sonntag, 18. März um 17 Uhr

Hommage an Hans Huber

(1852 – 1921)

Vertonungen von Lyrik für Klavier zu vier Händen

Piano-Duo Astarte: Conan Kocaay und Sabine Abt.

Daniel Fueter: Sprecher

 

Samstag, 17. März um 19:30

OHRWÜRMER AUS OPER UND OPERETTE

Abschlusskonzert vom Meisterkurs SING AS A RADIANT SINGER.

 

Sängerinnen und Sänger des Instituts Stimmkunst aus Irland, Schottland, Deutschland, USA, Italien, Österreich und der Schweiz singen und spielen am irischen NationalfeiertagLeitung: Vera Wenkert, Institut Stimmkunst.Am Flügel: Derbhla Collins, IrlandEintritt: CHf 20 / 15 - Eine Veranstaltung mit:

Freitag, 2. März um 20:00

IDEE MANU

CD – Taufe: OKTOPUS. The music of Boris Blacher

Manuela Keller, p/comp I Nick Gutersohn, tb I Jan Schlegel, e-b I Marco Käppeli, dr 

 

Boris Blacher (1903 bis 1975) war zwischen 1945 und 1975 einer der meist gespielten deutschen Komponisten und hinterliess ein vielgestaltiges Werk. Als Kompositionslehrer an der Berliner Hochschule der Künste beeinflusste er zahlreiche namhafte Komponisten der Nachkriegszeit, geriet aber nach seinem Tod in Vergessenheit, sodass seine Musik heute selten gespielt wird.

idée manu widmet sich in diesem Programm ganz seiner Klaviermusik, die sehr schlank komponiert ist und sich durch rhythmischen Witz und Pfiff auszeichnet. Seine Stücke sind eine grosse Inspirationsquelle und laden zu kompositorischen und klanglichen Erweiterungen, improvisatorischen Ausflügen und gewagten Verfremdungen ein.

Tänzerisch leicht, ironisch distanziert oder unerbittlich streng kommt die Musik Boris Blachers daher – idée manu eröffnet einen eigenwilligen Zugang zu seiner musikalischen Welt.

 

Freitag, 24. November um 19:30

Hommage an Heinrich Böll

Mit Heiko Strech, Text und Lesung

Sofie Erhardt, Lesung

 

Martin Kunz, Klavier