Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


Das Programm

 


Dienstag, 21. September um 19:00 Uhr             
In der Reihe Das Buch: Weisheit I.

mit Jasmine Suhner, Dozentin UZH
und Martin Kunz

 

“In ihrem Bestreben sind Weisheit und Torheit ein und dasselbe.” (Rumi)


Freitag, 24. September um 20:30 Uhr

 

Where’s Africa: That Hat

 

Konzert mit Omri Ziegele, Altsax,

Nai, Stimme

Yves Theiler, Keyboard

Dario Sisera, Schlagzeug, Perkussion

 

Eintritt: 30 / 20


Samstag, 25. September 2021 um 20 Uhr

 

Interdisziplinäres Projekt

 

 „Im Lichte des Spätsommers“

Poesie –Tanz – Musik

 

Die poetische Sprache von Meret Gut trägt den Zuhörer in andere Welten.

Darauf reagieren tänzerisch Andreas C. Meier und musikalisch, klanglich Fernando Noriega Diaz.

 

Es kommt zu Momenten von besonderen Begegnungen durch Worte, Bilder, freier Bewegung und Klang. Neue Räume öffnen sich.

 

Meret Gut, Lyrikerin „Einen Knochen tauschen wir“ und „Die Frau mit dem violetten Herzen“ Wolfbach Die Reihe

Fernando Noriega Diaz, Multiinstrumentalist, Oud, Gitarre, persische Percussion

Andreas C. Meier, Tänzer, Performer 

 

Produziert durch räumlich.kollektiv. Für mehr Informationen: andreas-c-meier.ch /aktuell  


Donnerstag, 30. September 2021 um 19:30 Uhr

 

Buchvernissage "Nomaden von Laetoli" von und mit H. S. Eglund

 

Der junge Wissenschaftler Martin Anderson steht vor einer glänzenden Karriere. Auf Grönland hat er die versunkene Hafenanlage des Wikingerfürsten Eirik entdeckt. Dafür wird er von der Fachwelt gefeiert. Ihn erreicht ein Ruf von Professor Miller, einer Koryphäe der Archäologie. In Laetoli forscht Miller an Millionen Jahre alten Fossilen menschlicher Vorfahren. Der alte Kauz behauptet: Ich habe die ersten Menschen gesehen, leibhaftig! Hat ihn der Afrikakoller erwischt? Andersons Verwirrung wächst, als er Sewe Akashi begegnet, Millers junger Assistentin.

 

Laetoli – Aksum – Jambiani markieren drei Stationen auf dem Weg von Martin Anderson. Im Schatten der Vulkane des Rift Valley sucht er die Wiege der Zivilisation. Seine Zweifel wachsen, akademische Lehrsätze zerbrechen: Das dunkle, heiße Afrika scheint sich jeder Logik zu entziehen. Ist Miller den Frühmenschen wirklich begegnet?


Donnerstag, 7. Oktober um 19:30 Uhr
               
Heimat.

mit Thomas Schlag, Dozent UZH

 

«Heimat ist das, was nicht egal ist.» (Wilhelm Schmid)

Foto: ©  Annika Falk-Claußen



Freitag, 15. Oktober um 19:30 Uhr

 

Dunkelheit

Konzert mit dem Ensemble ö!

 

Eintritt: 35 / 15


Freitag, 22. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

 

Improvisation in Text und Musik

 

 

Annette Pehnt (Freiburg im Breisgau): Text

Harald Kimmig (Freiburg im Breisgau): Violine

Alfred Zimmerlin (Uster): Violoncello

Daniel Studer (Zürich): Kontrabass

 

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Weitere Informationen zum Projekt Textonic finden Sie hier...
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Samstag, 23. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

 

Musikalische Highlichts

 

Melodien aus Opern, Operetten und Musicals mit jungen Sängerinnen und Sängern

 

Ein szenisches Konzert

 

Vera Wenkert: Einstudierung, Regie und Dramaturgie

 

Karten an der Abendkasse: CHF 30.- / 20.-

 


Sonntag, 24. Oktober um 11 Uhr

 

Buchvernissage 

 

"Kartini, Nico und Rossini"

Ein real-surrealer Katzenroman von und mit Heiko Strech

 

Lesung und Gespräch mit dem Verleger Günter Bucher

 

Eintritt: 30 / 20


Dienstag, 26. Oktober 2021 von 16:00 - 20:00 Uhr

 

Vernissage der Ausstellung "Dazwischen" von Jacqueline Aerni

 

Musik am Klavier: Markus Kunckler

 

 

Zu folgenden Zeiten ist die Künstlerin persönlich anwesend:

 

Samstag 29.10. 14:00 – 18:00 Uhr

Sonntag 30.10. 14:00 – 18:00 Uhr

Mittwoch 03.11. 14:00 – 18:00 Uhr

Donnerstag 04.11. 18:00 – 20:00 Uhr



Mittwoch, 27. Oktober bis

Sonntag, 31. Oktober

 

 

Mittwoch, 27. Oktober um 19:30 Uhr

 

Schätzchen, streit mit mir

Franca Basoli und Volker Ranisch mit einem amüsanten Liebes-Hin-und-Her

 

Eintritt: 30 / 20


Donnerstag, 28. Oktober um 19:30 Uhr

 

Alltag

 

Vernissage des gleichnamigen Tagebuches von Martin Kunz

 

Es liest: Christian Seiler

Am Klavier: der Autor

Schlagwerk: Martin Gantenbein

 

Eintritt: 30 / 20


Freitag, 29. Oktober um 19:30 Uhr

 

Buchvernissage

Garstufe. Gedichte

von und mit Marco Berg

Musik: Martin Kunz u.a.

 


Samstag, 30. Oktober um 15 Uhr

 

Vernissage Lyrikkalender 2022

 

Lesung der Autoren und Autorinnen – Finissage 33 Jahre PRO LYRICA


Samstag, 30. Oktober um 19:30 Uhr

 

Ferne Freunde

Poems und andere Texte von Schweizer Autorinnen und Autoren

 

mit Jeanine Osborne, Stimme

Stefan Uhlig, Klarinette

Martin Gantenbein, Schlagwerk

Andreas C. Meier, Tanz

 

Eintritt: 30 / 20

 


Freitag, 05. November 2021 von 14:00 - 18:00 Uhr

 

Finissage der Ausstellung "Dazwischen" von und mit Jacqueline Aerni

 


Sonntag, 31. Oktober um 17 Uhr

 

Mignon – Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

 

Gesang: Annina Gieré

Klavier: Corina Gieré

Sprecherin: Rebekka Burckhardt

Textvorschläge & dramaturgische Beratung: Christian Seiler

 

Eintritt: 30 / 20


Samstag, 6. November um 20:30 Uhr

 

Where’s Africa: That Hat

 

Konzert mit Omri Ziegele, Altsax,

Nai, Stimme

Yves Theiler, Keyboard

Dario Sisera, Schlagzeug, Perkussion

 

Eintritt: 30 / 20


Donnerstag, 11. November um 19.30 Uhr

 

Die Marschallin

 

Eine literarisch-musikalische Reise durch den Roman 

von Zora del Buono

 

Lesung: Zora del Buono

Am Cembalo: Ulrike Verena Habel

 

Eintritt: 30 /20


Freitag, 12. November um 19:30 Uhr

 

Dichter zwischen Straflager und Roulette

eine Dialoglesung zum 200. Todestag Dostojewskis

 

Heiko Strech (Konzept / Text) und

Berit Griebenow

Gitarre: Macha Soukenik

 

Eintritt: 30 / 20


Montag, 15. November um 19:30 Uhr                

Die iranische Moschee – ein Abbild der Weltordnung.

 

Aspekte der iranisch-islamischen Architektur.

 

Vortrag: Franziska Stöcklin, geboren in Teheran. Autorin des Buches Iran. Land der stillen Schönheit.
Musik: Reza Scharifinedjad
Apero: Iran Riahi

 

 

In der Luke dieses Hauses
bin ich der Seiltänzer des Licht
im Taumel der Leidenschaft

 

(Rumi)


Donnerstag, 18. November um 20:00 Uhr     

Lange Nacht der Philosophie.

Geist im Zeitalter des Digitalen.
mit Markus Huber, Jasmine Suhner und Martin Kunz

 

«Angesichts der Digitalisierung der Welt täte es not, sie zu reromantisieren,
die Erde, ihre Poetik wiederzuentdecken, ihr die Würde des Geheimnisvollen,  des Schönen, des Erhabenen zurückzugeben.» (Byung-Chul Han)


Dienstag, 23. November um 19:00 Uhr             

In der Reihe Das Buch: Weisheit II.

mit Jasmine Suhner und Martin Kunz

 

«In deinem Körper steckt mehr Weisheit als in deiner tiefsten Philosophie.» (F. Nietzsche)


Donnerstag, 25. November um 19:30 Uhr         

Grundrechte versus social credit systems

 

mit Timon Boehm, Physiker und Philosoph

 

Mit welchen Erzählungen wollen wir einander – will man uns überzeugen?

 


«Über sich selbst, über seinen eigenen Körper und Geist
ist jeder einzelne ein souveräner Herrscher.» (John Stuart Mill)

Oder am Ende doch nicht?


Sonntag, 28. November 2021 um 17:00 Uhr (Dauer: 2 Stunden mit Pause)

Blaubarts COX

 

Ein musikalisch literarischer Abend über die Vergänglichkeit – und dem heitern Scheitern beim Versuch, sie auszuhebeln...

 

Mit Kompositionen von Philippe Manouri (Michigan Trio 1993), Boris Blacher (Klaviertrio 1970), Charles Ives (Largo 1934) und Eigenkreationen von Blaubart.

 

Der auch auf Theaterbühnen tätige Geiger liest aus dem ersten Teil des wunderbaren Romans von Christoph Ransmayr Cox oder der Lauf der Zeit:

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind...

 

Blaubart verbinden die wunderliche, schroffe, zarte und zutiefst menschliche Geschichte über die Vergänglichkeit mit der ebenso vergänglichen und wunderlichen Welt ihrer Musik. Auf der Suche nach Literatur für das Trio sind die Blaubärte auf Werke gestossen, die genau dieses Thema, das Spiel mit dem Zeitempfinden, faszinierend zum Ausdruck bringen. Diese Werke werden nicht nur interpretiert, sondern auch mit Improvisationen weiterentwickelt und so mit den Geschichten verwoben. Dazu versuchen die Musiker/innen an jedem Abend, einen Zipfel der Unendlichkeit im Klanguniversum zu erhaschen, bevor der letzte Ton verklingt: Ausgestattet mit einer Sanduhr, die irgendwann zu rieseln aufhört, hat jeder Musiker nur eine begrenzte musikalische Lebenszeit zur Verfügung.

Und wie der Uhrmacher Cox auf den Gottkaiser warten muss, warten Blaubart auf ein schon fast mythisches Instrument: Das Theremin*. Die hypnotischen Töne werden durch einen Tanz der Hände und die daraus resultierende Beeinflussung eines elektromagnetischen Feldes erzeugt. Im Umfeld des (beinahe unsichtbaren) Kaisers, der gemäss einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, vibriert die Luft in einer Atmosphäre von Macht, Angst und Ohnmacht. Cox darf den Kaiser nicht enttäuschen und die ungewöhnlichen Gedankengänge des Erfinders ähneln jenen eines Komponisten, der in einer verspielt raffinierten Konstruktion schier Unmögliches mit grossartiger Poesie zu verbinden mag.

 

http://www.blaubart-musik.ch

 


Samstag, 4. Dezember um 19:30 Uhr

 

TEXTONIC

 

 

Improvisation in Text und Musik

 

Annette Pehnt: Text

Harald Kimmig: Violine

Alfred Zimmerlin: Violoncello

Daniel Studer: Kontrabass


Donnerstag, 9. Dezember um 18 Uhr

 

Adventskonzert und Dinner mit zahlreichen Sängerinnen und Sängern

 

Am Klavier: Martin Kunz

Konzept: Vera Wenkert

Kochkunst: Anatina Kunz

 

Eintritt: 60.-


Dienstag, 14. Dezember um 19.30 Uhr               

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

 

Wie immer versuchen die beiden im Sinne von Hegel  zwischen «Gedankenansteckung» und «argumentativem Prozess» zu unterscheiden.

 

«Das mitmenschliche Philosophieren vollzieht sich im Dialog.» (Hellmut Flashar)


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Rückblicke



 

 

Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstrasse 164 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz