Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


Das Programm


Omri Ziegele where’s africa: going south

 

omri ziegele: altsaxophon, flöte, stimme

yves theiler: keyboards

dario sisera: Perkussion, Schlagzeug

 

This could be what Cannonball Adderley might be playing now, had he not passed on too soon.   Mark Keresman, Icon, Chicago

 

"Heiter, farbig und bisweilen unbändig ist diese Musik. Hier spielt einer, der meditieren und lachen, träumen und jubeln kann."

Manfred Papst, NZZ am Sonntag

 

Dieses neu gegründete Trio ist die Fortsetzung der ehrwürdigen ersten Ausgabe, die Omri ziegele zusammen mit irène schweizer und Makaya ntshoko 2007 gegründet hatte. Das trio hat sich allem afrikanischen verschrieben; dem rhythmischen, schweisstreibenden, Ekstatischen. Das repertoire umfasst von fröhlicher südafrikanischer kwelamusik bis zu eigenen liedhaften stücken vieles, was im geiste der menschlichen ursprungssprache geschrieben wurde & wird; und alle drei musiker sind furiose improvisatoren, die die vorlagen weit über den rand dessen hinauskatapultieren, was man landläufig unter braven leuten kennt – eine flammende ansprache an herz & flammende Köpfe. -- Und hüpfende beine!

 

Im Atelier für Kunst und Philosophie wird das Trio ein neues Programm ergründen und erproben. Viele neue Stücke liegen bereit. Wenn immer möglich am letzten Donnerstag des Monats werden die Drei ihre neuen Sachen anpacken. Eine Reise in vielerlei musikalische Gegenden unf immer wieder die Suche nach dem Moment der Momente....

 

In the spirit of great funk-, groove- & african jazz –

the eccentric & eccstatic way

CD: Where’s Africa going south, intakt 284

 

Die Daten

Jeweils um 20:30 Uhr:

 

31.10.2019

14.11.2019  Gast: Christoph Irniger, Tenorsax

19.12.2019

30.01.2020

27.02.2020 Gast: Silvan Schmid, Trompete

26.03.2020

30.04.2020

28.05.2020 Gast: Bernhard Bamert, Posaune

 


 

Samstag, 29. Februar 2020

um 19:30 Uhr

 

Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding!“

Vom Zauber der Liebe und der Erinnerung

 

Die Feldmarschallin Marie Theres Fürstin von Werdenberg

in einem fiktiven Gespräch über die Liebe und das Alter

 

Ein heiter-ernstes Programm nach Motiven aus „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss

 

Die Zeit ist das eigentlich große Thema der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, die er in enger Zusammenarbeit mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal geschrieben hat. 

Einer der Protagonistinnen, der Feldmarschallin Marie Theres Fürstin von Werdenberg, wird durch ein bestimmtes Ereignis hautnah vor Augen geführt, wie sich das Lebensgefühl im Handumdrehen ändern kann. Als sie erlebt, wie ein schon recht in die Jahre gekommener Mann ziemlich grob um ein junges Mädchen wirbt, wird ihr unausweichlich bewußt, dass sie selbst an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt steht. Denn sie schätzt die Tatsache, dass sie sich ihrerseits in einen viel jüngeren Mann verliebt hat, von einem Moment auf den anderen völlig anders ein. Der Blick in den Spiegel offenbart ihr schließlich die Brisanz ihrer Situation. 

Diese plötzliche Erkenntnis der Opernfigur ist ein Schlüsselmoment, und es entwickelt sich im Programm musikalisch und gesprächsweise ein Prozess des Um- und Neudenkens.

 

Musik von

R.Strauss, G.Mahler, J.Brahms u.a. bis zu G. Kreisler

 

Die Ausführenden

Bärbel Béela Müller, Gesang

Dagmar Tuschy-Nitsch, Rezitation

Fred Rensch, Klavier

 

Konzeption, Dramaturgie und Texte

Bärbel Béela Müller

www.beelamueller.de

 

 


Dienstag, 3. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Klavierkonzert mit Kostiantyn Tyshko

 

Mit Stücken von F. Chopin und Busoni.

 

Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus einem Konzert zur Vorfreude...


Sonntag, 8. März 2020 um 17 Uhr

 

Wolfram Schneider-Lastin

liest

Wolfgang Borcherts amüsant-bewegende Kurzgeschichte

Schischyphusch oder Der Kellner meines Onkels

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.schneider-lastin.ch/lesung-wolfgang-borchert-2/



Dienstag, 17. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Susan’s Tattoo Shop

erzählt und improvisiert von Sara Maurer (Gesang)  Priska Walss (Posaune)  Yves Raeber Sprecher) 

 

Im urbanen Zürich schaut ein verträumter Einzelgänger zum Fenster hinaus. Noch ist in seinem Leben nichts wirklich entschieden. Am Ende der Strasse betreibt Susan einen Tattoo Shop.

 

Morgen ziehe ich aus, sage ich. Nicht weit von hier, füge ich an. Susan lächelt, in ihrer Unterlippe das Piercing. Wir schweigen. Das Bett, sagt Paul und deutet mit dem Daumen über den Rücken. Stimmt, sage ich und schaue Susan an. Sie streckt mir die Hand entgegen. Ich bin Susan, sagt sie.

 

Susans’s Tattoo Shop ist eine Erzählung aus Hunde im Weltraum des Zürcher Autors Matthias Amann / Rotpunkt Verlag 2018.

 

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Donnerstag, 19. März 2020 um 19:30 Uhr

 

Nooroz Concert

Yarsanian Music

 

Mit:

Merhdad Maleki

Mahmoud Maleki

Shahin Haghinavand

 

Gedichte und Worte zu Norooz

(Iran Riahl - Jasmine Suhner)

Anschließend persische kulinarische Impressionen (Iran Riahi)

Eintritt: CHF 30.- / 20.-


Samstag, 21. März 2020 um 19:30 Uhr

 

"Verzauberung-Verwirrung- Vergehen" sind die stetigen Themen zahlreicher Opern.  In spannenden Szenen aus den Opern A. Berg Wozzeck, Lulu; W. A. Mozarts Don Giovanni etc. entführen die SängerInnen die Zuhörer in die Welt von Marie und Wozzeck, dem Tierbändiger und Lulu, Don Ottavio und Donna Anna u.v.m.

 

SängerInnen: Jeremie Brocard ( Oper Toulouse, Oper Paris, Oper Amsterdam). Charlotte Whittle, Anna Maske, Aaron Sands, Louise Martyn

Am Flügel: Ann Beckmann

 

Einstudierung, Inszenierung und Kostüme: Vera Wenkert, Leiterin des internationalen Instituts StimmKunst

 

Anschließend an das musikalische Programm leitet Martin Kunz eine Diskussion mit Vera Wenkert und dem Publikum

 

Eintritt.25 CHF, 15 CHF

 

Das Bild stammt aus einem Beitrag, in dem Vera Wenkert mit Singenden an ihrem Institut über ihre Erfahrungen spricht. Kann hier online gesehen werden...


Mittwoch, 25. März 2020, um 19.30 Uhr

 

"DIE SEELE IST EIN WEITES LAND" – Arthur Schnitzler

 

Eine szenische Lesung mit Astrid Wittinghofer, Christian Seiler und Martin Kunz am Klavier

 

Arthur Schnitzlers Werke sind aktuell, obwohl sie in einer vergangenen Welt spielen.

1999 setzte der große Filmregisseur Stanley Kubrick mit Nicole Kidman und Tom Cruise die "Traumnovelle" des Wiener Schriftstellers um. Seit 2016 weist die Berliner Schaubühne unter der Leitung ihres Hausherrn Thomas Ostermeier mit Schnitzlers Komödie "Professor Bernhardi" auf populistisches Machtstreben in den politischen Kulturen der heutigen Welt hin.

Im Zürcher Atelier für Kunst und Philosophie lesen die Schauspielerin Astrid Wittinghofer und der Schauspieler und Regisseur Christian Seiler Einakter und Ausschnitte aus dramatischen Meisterstücken des Autors, während Martin Kunz Atmosphären aus dessen Lebens- und Schaffenszeit musikalisch evoziert.

 

„Ihr Ergriffensein von den Wahrheiten des Unbewußten, von der Triebnatur des Menschen, Ihre Zersetzung der kulturell-konventionellen Sicherheiten, das Haften Ihrer Gedanken an der Polarität von Lieben und Sterben, das alles berührte mich mit einer unheimlichen Vertrautheit. [...] ich glaube, im Grunde Ihres Wesens sind sie ein psychologischer Tiefenforscher, so ehrlich unparteiisch und unerschrocken wie nur je einer war, [...]“

 

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler am 14. Mai 1922

 

Anschließend an die Lesung moderiert Martin Kunz ein Gespräch mit den Ausführenden und dem Publikum.

 

Eintritt: 25 CHF, 15 CHF


27. März 2020 um 19:30 Uhr

Blaubarts COX

 

Ein musikalisch literarischer Abend über die Vergänglichkeit – und dem heitern Scheitern beim Versuch, sie auszuhebeln...

 

Mit Kompositionen von Philippe Manouri (Michigan Trio 1993), Boris Blacher (Klaviertrio 1970), Charles Ives (Largo 1934) und Eigenkreationen von Blaubart.

 

Der auch auf Theaterbühnen tätige Geiger liest aus dem ersten Teil des wunderbaren Romans von Christoph Ransmayr Cox oder der Lauf der Zeit:

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind...

 

Blaubart verbinden die wunderliche, schroffe, zarte und zutiefst menschliche Geschichte über die Vergänglichkeit mit der ebenso vergänglichen und wunderlichen Welt ihrer Musik. Auf der Suche nach Literatur für das Trio sind die Blaubärte auf Werke gestossen, die genau dieses Thema, das Spiel mit dem Zeitempfinden, faszinierend zum Ausdruck bringen. Diese Werke werden nicht nur interpretiert, sondern auch mit Improvisationen weiterentwickelt und so mit den Geschichten verwoben. Dazu versuchen die Musiker/innen an jedem Abend, einen Zipfel der Unendlichkeit im Klanguniversum zu erhaschen, bevor der letzte Ton verklingt: Ausgestattet mit einer Sanduhr, die irgendwann zu rieseln aufhört, hat jeder Musiker nur eine begrenzte musikalische Lebenszeit zur Verfügung.

Und wie der Uhrmacher Cox auf den Gottkaiser warten muss, warten Blaubart auf ein schon fast mythisches Instrument: Das Theremin*. Die hypnotischen Töne werden durch einen Tanz der Hände und die daraus resultierende Beeinflussung eines elektromagnetischen Feldes erzeugt. Im Umfeld des (beinahe unsichtbaren) Kaisers, der gemäss einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, vibriert die Luft in einer Atmosphäre von Macht, Angst und Ohnmacht. Cox darf den Kaiser nicht enttäuschen und die ungewöhnlichen Gedankengänge des Erfinders ähneln jenen eines Komponisten, der in einer verspielt raffinierten Konstruktion schier Unmögliches mit grossartiger Poesie zu verbinden mag.

 

http://www.blaubart-musik.ch

 


Donnerstag, 2. April um 19.30 Uhr

 

Gott kontrovers. Was noch in Würde zu glauben ist.

 

Vortrag von Walter Hehl, Physiker, Informatiker und Autor mehrerer Bücher

 

Anschließend Gespräch mit der Theologin Jasmine Suhner, dem KünstlerPhilosophen Martin Kunz und dem Publikum

 

Weitere Infos zum Buch gibt es hier per Mausklick...

 

 


Sonntag 26. April um 17:00 Uhr

 

Berühmte Klassiker

W. A. Mozart, F. Schubert, F. Liszt, F. Chopin

 

Am Klavier:

Olesya Urusova

 

 

 

Eintritt Frei, Kollekte


Mittwoch, 6. Mai 2020 um 19:30 Uhr

 

WARUM DIE MIMI OHNE KRIMI...

Warum brauchen wir den Krimi? Oder:

Was sagt der Krimi über uns aus?

 

Gespräch mit:

Christof Gasser, Krimi-Bestsellerautor

Martin Kunz, Phiolosoph

Judith Hödl, Pressesprecherin Stadtpolizei Zürich

Gesprächsleitung: Urs Heinz Aerni


Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr

 

Triokonzert mit improvisierter Musik

 

Gabriela Friedli Piano, präpariertes Piano

Christian Weber Kontrabass

Michael Griener Schlagzeug

 

Ergibt es sich, dass alle gleichzeitig in Zürich sind, steigt das Trio in den Übungsraum oder auf die Bühne und legt los.

Herauskommt eine improvisierte Musik ohne Grenzen:

Auf höchstem Niveau, frisch, facettenreich, mit viel Lust und Fantasie gespielt. 

Eine spannende und sinnliche Hörreise! 

 

Die drei MusikerInnen treffen seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten (in den Bereichen Jazz und Improvisation) und Ländern aufeinander. Das Rhythmusgespann Weber und Griener beispielsweise ist im Mai auf Tour mit Ellery Eskelin und Friedli spielte u.a. im Trio mit Michael Griener und Tony Mallaby.

 

www.gabrielafriedli.ch

www.christianweber.org

www.michaelgriener.de

 


Montag, 18. Mai 2020 um 19.30 Uhr

 

13 musikalische Essays aus dem Stegreif

 

 

 

 

 

Mit 

Ursina Knill, Stimme

Stefan Uhlig, Klarinette

Martin Kunz, Klavier

 

Empfohlene Kollekte: 20.-


Montag, 1. Juni 2020 um 17 Uhr

 

Surabaya Johnny

 

Ein Bert Brecht Abend

mit Vera Wenkert, Gesang und Lesung

Chris Wirth, Klarinette

Martin Kunz, Klavier und Lesung


Donnerstag, 25. Juni 2020

um 19:30 Uhr

 

 

 

Die Konzernverantwortungsinitiative

 

Ein Gespräch mit Dieter Pestalozzi, Verwaltungsratspräsident Pestalozzi AG, Mitglied des Wirtschaftskomitees für verantwortungsvolle Unternehmen


Montag, 6. Juli um 19:30 Uhr

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

 


Donnerstag, 19. bis Sonntag, 22. November

 

Philosophie der NonDualität

Aspekte mystischer Erkenntnis- und Seinsformen


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.
Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Rückblicke



 

 

Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstrasse 164 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz