Das Programm


Samstag 16. Februar um 13:00

(bis 15 Uhr)

Werkstattkonzert

 

Acht internationale junge Sängerinnen und Sänger  zeigen in einem zweistündigen Arbeitskonzert, was es alles zu erarbeiten und zu polieren gibt, bevor man den ersten Schritt auf eine Opernbühne macht. Alle Sänger*innen haben einen Abschluss an einer Musikhochschule bereits gemacht. Bei Vera Wenkert, Leiterin des internationalen Instituts Stimmkunst, lernen sie das Handwerk für den professionellen Opernbühnenbetrieb.

In diesem Werkstattkonzert erhalten Sie einen Einblick in die prozessorientierte Arbeit an Arien, Liedern und Szenen.

 

Kein Eintritt. Empfohlene Kollekte 20 CHF


Mittwoch, 27. Februar 2019 um 19:30

Was soll das alles

 

Urs Heinz Aerni und Martin Kunz im Gespräch mit den beiden Philosophinnen Vanessa Sonder und Patrizia Hausheer

Das gleichnamige Buch im Arisverlag erschienen.

 

Zum Buch: Zwei Freundinnen treffen sich regelmässig in Bars. Was die Mittdreissigerinnen umtreibt, ist das Leben, das Leben in allen seinen Facetten. 

Der Wein fliesst und so ihre Gespräche. Dem Alltag der Philosophinnen entsprungen bewegen sie sich von einer Lebensfrage zur nächsten – was ist aus Sehnsüchten, Träumen und Hoffnungen geworden? Schreiben wir Selbstverwirklichung zu gross? Wo erfährt man sich als Mensch? Im Rausch? In der Liebe? Im Sex? Was wollen wir?. Meistens bleiben endgültige Antworten aus. Immer geht es in eine nächste Runde, aber immer ist auch irgendwann letzte Runde. 

Mal abgeklärt, dann wieder hoffnungsvoll, persönlich, von tief philosophisch, weltentfremdet zu lebensnah, von ironisch zu bitterernst – Was soll das alles? basiert auf tatsächlich geführten Bargesprächen zwischen den beiden gut befreundeten Frauen und besticht durch seine Authentizität und Intimität. In Dialogform gehalten, schliesst es an die traditionsreiche philosophische Darstellungsmethode der platonischen Dialoge an.


Freitag, 1. März 2019, 19 Uhr

«Victory»

Eine Performance

Jeanine Osborne, Text und Stimme

Martin Kunz, Tasteninstrument

 

Gewinnt am Ende immer die Farbe? Oder eben doch das Schwarzweißdenken?

 

Jeanine Osborne reagiert in Gedichten und Gesang auf ihre Bilderserie «Victory» und andere Arbeiten. Eine Instant Composition. 

 

ACHTUNG: Diese Veranstaltung findet nicht im Atelier statt, sondern hier:

Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich


Freitag, 8. März um 19:30

Musik zum Tag der Frau

 

Das Quartett Chrysaetos spielt Werke von Komponistinnen aus der Romantik (Fanny Mendelssohn, Emilie Mayer u.a.)


Sonntag, 10. März um 17 Uhr

Bonjour Paris! Eine Begegnung mit der Moderne

 

Volker Ranisch in einem literarisch-musikalischem Kammerspiel nach den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke

 

Cover: Hesperus Press London

 


Freitag, 15. März um 19:30

KUNSTTALK

Gabriel Magos zeigt und reflektiert im Gespräch mit Martin Kunz und den Teilnehmenden seine Installation mit 9 Kinderstühlen chairs

 

In seinem positionistischen Manifest schreibt er: "Es existiert eine leistungsunabhängige Qualität von Sein, dank der Raumbedingtheit von allem"


Samstag, 16. März 2019 um 19:30

Die Sehnsucht nach unendlicher Liebe

Ein Wagnerabend mit Vera Wenkert, dramatischer Sopran, und Thomas Barthel, Klavier

Text und Sprecher: Martin Kunz


Freitag, 29. März um 19:30

Zeitgenössische Musik

 

Christian Buck, Gitarre und Christian Wolfarth, Perkussion spielen Auftragskompositionen


Samstag, 30. März um 14.30

Vernissage Buchserie 2019

Eine Veranstaltung von PRO LYRICA

Es lesen aus ihren neuen Gedichtbänden:

Ute Karin Höllrigl / Nora Dubach  / Martina Caluori

Musik :

Cécile Grüebler, Cello

Martin Kunz, Tasteninstrumente


Freitag, 5. April um 19:30

Konzert mit dem

ETHNIC DANCE DUO

 

Symon Wirsch (Schweiz): Klarinetten

Maxim Anukhin (Russland): Gusli, Vargan, Gesang


Dienstag, 16. April um 19:30 Uhr

 

ROUSSEAU

Messias und Menschenfeind

 

Christian Dieterle und Christian Kaiser lesen aus dem Roman 

WINTZENRIED von Karl-Heinz Ott

Copyright 2011 by Hoffmann und Campe Verlag Hamburg

 

Wer war Jean-Jacques  Rousseau? Mit feiner Ironie, voller Humor und mit erzählerischer Leichtigkeit zeichnet Karl-Heinz Ott in seinem Roman „Wintzenried“ ein breit gefächertes Bild eines zutiefst zerrissenen Menschen zwischen Sendungsbewusstsein und Paranoia. Weltberühmt geworden mit seinen „Bekenntnissen“ und „Zurück zur Natur“ erleben wir in diesem einem Psychogramm gleichkommenden Text Rousseau wie wir ihn noch nicht kennen. Er bewegt sich im Spannungsfeld zwischen den radikalen Aufklärern der Pariser Salons, seinem  zutiefst religiösen, fast reaktionär zu nennenden Menschenbild, das im 20. Jahrhundert beispielsweise den Diktator Pol Pot in Kambodscha zu seinem Terrorregime inspiriert hat, und seiner psychischen Verfasstheit, die ihn in der Welt nicht heimisch werden liess. Tragisch und komisch zugleich.

 


Thementage

Tage der Liebe vom 10. - 19. Mai 2019

Samstag, 18. Mai um 19:30

Gustav Mahler

 

Ein Liederabend mit Vera Wenkert, Sopran und Thomas Barthel, Klavier

 

Text und Lesung: Martin Kunz


Dienstag, 4. Juni um 19:30

Rote Bilder

Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin Sabina Fritzsche (Basel)

Musikalische Performance mit Jeanine Osborne, Chris Wirth, Martin Kunz

 

Besuchen Sie die Website der Künstlerin hier per Mausklick.


Samstag, 5. Oktober um 19:30

Perlen der Klassik aus Oper und Musical

Junge Sängerinnen und Sänger zeigen ihr Können


Sonntag, 27.Oktober um 17:00

Richard Strauss

Ein Liederabend mit Vera Wenkert


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.
Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstrasse 164 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz