Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


Das Programm

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 20. Mai  um 19:30 Uhr

 

CARE ECONOMY: EIN SPIELERISCH-ERNSTER THEATERABEND

 

mit der Ostschweizer Theater-Gruppe CareBelles. Sie hat sich dem Thema «Wirtschaft ist Care» verpflichtet. Humorvoll hinterfragen die CareBelles das gängige patriarchale Wirtschaftssystem, werfen Glaubenssätze über Bord, spielen Alltagsszenen in treffendster Manier – und singen visionäre Lieder.

 

Das Theater «Prinzessinen-Scheiss» , wie es sich auch nennt, stellt Fragen: Warum sind Frauen ein wirtschaftliches Risiko? Was macht Cheryls Mann am Freitag? Und was hat Trudi Gerster mit Gleichberechtigung zu tun?

 

Spiel:   Bernadette Mock, Andrea Scherrer, Kathrin Bolt

Musik: Philipp Kamm 

Regie:  Beatrice Mock 

 

Der Verein WiC – Wirtschaft ist Care  – wurde gegründet, weil es im Sinne des guten Lebens aller einen Paradigmenwechsel in der Ökonomie braucht: Wir müssen grundsätzlich neu darüber nachdenken, was wir meinen, wenn wir «Wirtschaft» oder «Ökonomie» sagen und wie wir unser Zusammenleben weltweit organisieren. https://wirtschaft-ist-care.org/

 

EINTRITT:                                30  / 20

Ticketreservation:                  079 515 81 17

 


Freitag, 27. Mai 2022 um 19:30 Uhr

Einführung um 19 Uhr

 

Vom Kleinen und Großen

GIGANTEN

 

Konzert mit ö! Ensemble für neue Musik

 

Das 6. großbesetzte Programm macht auf der Reise durch den leeren Kosmos halt bei den grössten dort vorhandenen Objekten, den blauen Riesen und wagt sich auch in die Nähe der schwersten Phänomene im All, den schwarzen Löchern. Hier geht es um Musik, die vollgepackt ist mit Energie, aber auch um den süffig melancholischen Aspekt, der dadurch erzeugt wird, dass auch größte Objekte endlich sind.

 

 

PROGRAMM

 

Magnus Lindberg (*1958)

Corrente – China Version (1992/2000) 13’

für Flöte, Oboe, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Klavier und Streichquintett

 

Tristan Murail (*1947)

Lachrymae (2011) 12’

für Flöte und Streichquintett

 

Iannis Xenakis (*1922-2001)

Akanthos (1977) 12’

für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier und Streichquintett

Toshio Hosokawa (*1955)

 

Drawing (2004) 10’

für Flöte, Oboe, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola

 

Jing Yang (*1963)

HimmliSCHER Fluss (2018) 10′

für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine und Violoncello

 

 

BESETZUNG

Riccarda Caflisch, Flöte

Pilar Fontalba, Oboe

Manfred Spitaler, Klarinette

Adrian Albaladejo-Diaz, Posaune

David Sontòn Caflisch, Violine

Sofiia Suldina, Violine

Genevieve Camenisch, Viola

Christian Hieronymi, Violoncello

Daniel Sailer, Kontrabass

Asia Ahmetjanova, Klavier

Daniel Stalder, Schlagzeug

Francesc Prat, Leitung

 

Eintritt: 35 / 15

 


Donnerstag, 02. Juni 2022 um 19:30 Uhr

 

Lesezirkel mit Adelheid Duvanel

„Fern von hier“

 

Mirjam lebt im Erziehungsheim „Zuversicht“. Hubert Vollundganz ist der  kleine Mann mit dem schwarzen Hut, der dort um die Ecke biegt. Eine  

stille Frau trägt immer einen Sack aus rotem Stoff über ihrer Schulter. Jakob nennt die Suppe, die er täglich kocht,  „Eigenbrötlersuppe“. Und über allem fällt der Himmel in Fetzen herunter.

 

Mit diesen Sätzen beginnen die Texte von Adelheid Duvanel, die letztes  Jahr im Band „Fern von hier“ gesammelt erschienen sind. Sie klingen und verwirren und hallen noch lange nach.

Alle, die das Buch gelesen haben, die gemeinsam herausfinden möchten,  was in und hinter diesen Texten steckt, sind herzlich eingeladen zu  diesem Literaturzirkel - eine unkomplizierte literarische  Gesprächsrunde für Leserinnen und Leser, die gern über Literatur und ihre vielfältigen möglichen Deutungen sprechen.

 

Moderation: Alice Grünfelderwww.literaturfelder.com

 

Das Buch: «Adelheid Duvanel: Fern von hier. Limmatverlag»  

https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/894-fern-von-hier.html

 

 


12. Juni 2022 um 17 Uhr

 

Studiokonzert des internationalen Instituts Stimmkunst von

Vera Wenkert

 

Sängerinnen und Sänger aus aller Welt studieren nach Abschluss ihrer Hochschulausbildung bei der dramatischen Opernsopranistin Vera Wenkert.

 

Da lernen diese KünstlerInnen u. a. aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Indien und Finnland die Feinheiten für die Praxis auf der Bühne.

 

In dem Abschlussvorstellung werden bekannte Melodien aus Opern, Operetten und Musicals szenisch dargeboten. Jedes Jahr – Corona hat leider eine Unterbrechung erzwungen – freuen sich die Studentinnen und Studenten auf dieses besondere Konzert.

 

Im Programm sind u. a. Ausschnitte aus

 

LE NOZZE DI FIGARO (W.A. Mozart)

DON GIOVANNI (W.A. Mozart)

CARMEN (G. Bizet)

LES PECHEURS DES PERLES (G. Bizet)

AIDA (G. Verdi)

UN BALLO IN MASCHERA (G. Verdi)

LA FORZA DEL DESTINO (G. Verdi)

HÄNSEL UND GRETEL (E. Humperdinck)

DAS RHEINGOLD (R. Wagner)

TANNHÄUSER (R. Wagner)

 

Freuen Sie sich auf diese Aufführung!


Dienstag, 14. Juni um 19:30 Uhr

 

Moralisierung des Politischen?

 

Wir freuen uns, wieder einmal Timon Boehm als Gast bei uns zu haben. (Doktorat in theoretischer Physik und Doktorat in Philosophie. Zuletzt erschien von ihm das Buch: Paradox und Ausdruck in Spinozas Ethik).

 

 

Timon Boehm vertritt die These:

 

In den Berichterstattungen vieler Medien ist eine zunehmende Moralisierung zu beobachten. Es werden relativ eindimensionale Statements abgegeben, wer auf der „richtigen Seite“ stehe und wer nicht, und dies nicht nur in Kommentaren, sondern immer mehr auch in die Nachrichten eingeflochten.

Dieselbe Tendenz ist auch in der Politik auszumachen, deren Entscheidungen vor allem darauf ausgelegt sind, moralische Korrektheit demonstrieren zu können, während die tieferliegenden Fragen und Probleme nicht einmal berührt werden.

 

Gesetzt diese These trifft zu: Wie lässt sich das Phänomen der Moralisierung erklären? Ist es Symptom einer Orientierungslosigkeit? Ist die Unterscheidung der Welt in gut und böse ein Symptom des Nihilismus? Welche Rolle spielen Massenpsychologie, Digitalisierung und Globalisierung? Zu welchen neuen Ausgrenzungen führt die Moral? 

 

Wo aber ist Moral notwendig?

Und was ist in diesem Zusammenhang unter Moral zu verstehen?

Haben wir nicht sogar die Verpflichtung, das bessere Leben auch politisch anzustreben?

Wo, weshalb und welche Art der «Moralisierung des Politischen» akzeptieren wir – oder müssen sie gar fordern?

 

 

Timon Boehm im Gespräch mit Markus Huber, Jasmine Suhner und Martin Kunz – und natürlich mit allen Teilnehmenden.


 Am Freitag, 17. Juni 2022, um 19:30 Uhr, laden wir Sie ganz herzlich ein zu einer Dialog-Lesung mit Kommentar zu E.T.A. Hoffmanns 200. Todestag in diesem Jahr.

 

Es lesen Heiko Strech (Konzept/Text) und Berit Griebenow

Gitarre: Macha Soukenik

 

Multitalent Hoffmann (1776-1822) komponierte, dirigierte, malte Bühnenbilder, zeich- nete virtuos – und schrieb sich mit Erzählungen wie «Der Sandmann», «Der goldene Topf», «Das Fräulein von Scuderi» und mit dem grandiosen Roman «Lebensansichten des Katers Murr» in die Weltliteratur.

 

Der Dichter sieht sich lange nur als Musiker. Als Mozart-Verehrer streicht er 1804 seinen dritten Vornamen «Wilhelm» und ersetzt ihn durch «Amadeus». Zunächst Jurist, schliddert er in eine krisenreiche Musikerexistenz und in eine nie verwundene irr-unglückliche Liebe zu seiner Musikschülerin Julia Marc. Mit 33 Jahren veröffentlicht er seine erste Erzählung – «Ritter Gluck».

 

Schreiben reicht nicht zum Leben. Wieder Jurist, steigt Hoffmann in Berlin rasch auf zum hohen Richter. Des Justizrats Oper «Undine» wird zum Hit. Seine düsteren, geheimnisvollen, grotesken, humoristischen und frühsurrealen Geschichten machen Furore. Auf diesem Dreiklang-Höhepunkt gerät er in eine politisch-juristische Intrige. Der Strafversetzung entgeht er durch frühen Tod mit 46 Jahren.

 

Heiko Strech ist Germanist und Autor. Theaterausbildung. Berit Griebenow arbeitet als Gesangspädagogin und Sprecherin. Macha Soukenik ist Sängerin und Gitarristin.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

Atelier für Kunst und Philosophie · Albisriederstraße 164 · 8003 Zürich (Tram 3 bis Haltestelle Hubertus, zurückgehen Richtung Albisriederplatz) Telefon: 079 430 97 14 · Datum/Uhrzeit: 17. Juni 2022, 19:30 Uhr Eintritt: CHF 30.- / 20 .- (ermässigt)

www.heiko-strech.com

 Grafik und Illustration: Sibylle Trenck-Germann


Montag, 27. Juni 2022 um 19:30 Uhr

 

Buchpräsentation

"Lebendige Wahrheit", Gedichte mit Ölbildern von Nana Pernod

 

Die Autorin Nana Pernod im Gespräch mit Urs Heinz Aerni

 

Die Gedichtsammlung »Lebendige Wahrheit« behandelt ein Grundthema von Nana Pernod, das sie in den Metaphern der Natur widergespiegelt sieht. Das Lebendige birgt einen Anspruch, der lineare Erklärungsmuster verbietet. Alles Arbeiten am Lebendigen, sei es an der Landschaft, mit Pflanzen, Tieren oder Menschen, nähert sich an etwas an, das seine ureigenen, nicht gänzlich entschlüsselbaren Gesetze hat. Die eigene Wahrnehmung und die eigenen Handlungen führen also nur bedingt ans Ziel, vermögen es aber doch zu umreißen. Das Lebendige ist wandelbar und deshalb ist es auch der Blick darauf. Arbeit am Lebendigen heißt so auch Arbeit an der Wahrheit, die dieselben Züge trägt. Die Ölbilder spiegeln in den Farbübergängen und unscharfen Konturen, ihrer Abstraktion die Arbeit am Lebendigen, die sich mit der jeweils individuellen Sichtweise verändert und neu definiert. Die Wahrheit so dargestellt ist lebendig - sie verändert sich mit der Perspektive dessen, der sie für sich beansprucht.

 

Nana Pernod, geboren 1971, ist Kunsthistorikerin, Malerin und Lyrikerin. Sie arbeitet auch als Redaktorin und Dozentin. Ihre erste Lyrikpublikation erfolgte an der Universität Genf, wo sie französische Lyrik veröffentlichte. Es folgte später das Buch »Blutend leicht, menschlich Herz«, ein Gedichtzyklus zu einer Bildserie des Schweizer Malers Ferdinand Seiler. 2017 erschien ihr Gedichtband »Mehr Wind, mehr Liebe. Südtiroler Wortböen«. Nana Pernod lebt und arbeitet in Zürich.

Webseite www.nanapernod.ch

 

Kollekte / Buchverkauf und Signierung

 


04. Juli 2022 um 19.30 Uhr

22. August 2022 um 19:30 Uhr

26. September 2022 um 19:30 Uhr

31. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

28. November 2022 um 19:30 Uhr

 

Salon Jullien

 

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion des jüngsten Werks des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Er stellt sich darin die Frage, wie ein "zweites Leben" als Fortsetzung des alten Lebens zu denken ist. Dabei geht es Jullien eher um einen neuen Anlauf als um platonische Reduktion auf Weisheit und keineswegs um einen Ratgeber für ein Leben nach der goldenen Mitte.

 

"Wir gehen auf Abstand zu den Scheingefechten des Lebens und entdecken andere Inhalte", schreibt Ursula Renz in der NZZ. Um solcherart Entdeckungen soll es im Salon Jullien gehen. Kapitel für Kapitel, offen und humorvoll, wollen wir uns diesen Text lesend erschließen, das Gelesene beleuchten und diskutieren.

 

Voraussetzung: Wenn möglich Lektüre von Julliens "Ein zweites Leben" (Passagen Verlag). Und unbedingt:  Offenheit und Neugier auf die Lesarten der anderen.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin


Dienstag, 5. Juli um 19:30 Uhr

 

Das Andere der Vernunft

 

Was ist mit dem Irrationalen, dem Alogischen, der Natur? Was mit unserem Leib, der Phantasie und den Emotionen? Spätestens seit der Psychoanalyse wissen wir, dass wir das Andere nicht mehr abspalten, sondern integrieren sollten. Wie gelingt das?

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

 

Eintritt: Kollekte


Freitag, 8. Juli 2022 um 19:30 Uhr

 

The Priscillas - die Première!

 

Das Duo spielt poppige Eigenkompositionen der Sängerin und eigenwillig arrangierte Songs von Elvis, von dem die Pianistin als Elfjährige ein grosser Fan war.

 

Dazu improvisieren die beiden Frauen mal tiefgründig, mal mit einem Augenzwinkern und verleihen ihrem Spiel so einen unmittelbaren Touch.

 

Elvis und Priscilla mögen sich 1973 geschieden haben. The Priscillas aber leben weiter, oder besser:

Sie fangen erst an!

Helen Iten, voc

Manuela Keller, piano

 


 

Sonntag, 10. Juli 2022 um 11:00 Uhr

 

 

Heinz- Christian Andersohn, in Kärnten geboren, Student der Philosophie an der Universität Klagenfurt, dortselbst dann vier Jahre Medienbeauftragter, später selbständiger Messe- und Kongressorganisator, gegenwärtig avanciert zum eidgenössisch diplomierten Fensterputzer, wohnhaft in Santa Maria Calanca rezitiert aus seinem hundertfältigen Fundus memorierter Verse

 

philosophische Gedichte

 

zumeist heiterer Natur von Wilhelm Busch, Fred Endrikat, Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche. Ferner hören wir Gedichte von Matthias Claudius, Eugen Roth, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann. Und spontan vielleicht noch was von Otto Sommerstorf und Konsorten. Und das einzige erhaltene Gedicht von Robert Musil. In unabsehbarer Reihenfolge.

 

Mit Kaffee und Hörnchen, Croissants oder Kipferln.

Das Bild stammt aus dem Jahre 2013, in der SRF-Sendung "Aeschbacher"

 


Donnerstag, 18. August 2022 um 19:30 Uhr

 

Anicia Kohler, Klavier

Konzert und Lesung

 

Was haben ein Opernsängerin aus Los Angeles und ein Gebärdenrapper aus der Schweiz gemeinsam? Eine Klimaaktivistin und ein Förster, eine Jazzharfenistin und ein Jodlerklubsänger? Erstaunlich viel. Dies stellte die Berner Pianistin Anicia Kohler im Verlauf ihres aktuellen Projekts fest, das sie sich als selbstdisziplinarische Maßnahme im ersten Lockdown auferlegt hatte, sich aber rasch verselbständigte.

Sie führte 27 Gespräche mit Menschen aus aller Welt – Gespräche ohne strikten Leitfaden, einfach von Mensch zu Mensch. Und trotzdem tauchten große Themen wie Toleranz, Integration oder die gesellschaftliche Verantwortung von Kunst immer wieder auf.

Kohler sammelte die berührendsten Aussagen ihrer Gesprächspartner*innen und schrieb dazu Musik für Klavier, die sich zwischen zeitgenössischer klassischer Musik, minimal music und Jazz im weitesten Sinne bewegt.

 

Die Wände hoch aufs Dach (Buch)

27 Gespräche über Natur, Kunst und Zuhausesein

Songs vom Dach (CD)

9 Stücke für echte und gesampelte Klaviere

 

www.aniciakohler.ch 

Fotocredit: Karin Salathé


04. Juli 2022 um 19.30 Uhr

22. August 2022 um 19:30 Uhr

26. September 2022 um 19:30 Uhr

31. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

28. November 2022 um 19:30 Uhr

 

Salon Jullien

 

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion des jüngsten Werks des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Er stellt sich darin die Frage, wie ein "zweites Leben" als Fortsetzung des alten Lebens zu denken ist. Dabei geht es Jullien eher um einen neuen Anlauf als um platonische Reduktion auf Weisheit und keineswegs um einen Ratgeber für ein Leben nach der goldenen Mitte.

 

"Wir gehen auf Abstand zu den Scheingefechten des Lebens und entdecken andere Inhalte", schreibt Ursula Renz in der NZZ. Um solcherart Entdeckungen soll es im Salon Jullien gehen. Kapitel für Kapitel, offen und humorvoll, wollen wir uns diesen Text lesend erschließen, das Gelesene beleuchten und diskutieren.

Voraussetzung: Lektüre von Julliens "Ein zweites Leben", (Passagen Verlag) Offenheit und Neugier auf die Lesarten der anderen.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin


Freitag, 26. August 2022 um 19:30 Uhr

 

Konzert mit KASBEK

"Immer no Nacht"

Mit David Bircher (Gesang, Klavier, Synthesizer) und Michael Wernli (Gesang, Gitarren, Bass, Schlagzeug)

 

2018 haben David Bircher und Michael Wernli das kaukasische Gebirge bestiegen und versuchten erste akustische Wellen in die Welt hinauszusenden. Die Wetterlage war überraschend gut und ihre Tüfteleien landeten auf direktem Weg im schweizerdeutschen Sprachraum. Unter dem Titel "Fernwärmi" wurden sie 2020 in Songform gebracht.

Nach den drei Vorab-Singles "Sternbutzer", Numenowiiss" und "Schimmer" releast

KASBEK mit "Immer no Nacht" nun ihr zweites Album. Dazu gesellen sich acht weitere Songs, die den sympathisch-akustischen Wohnzimmergroove des Debuts allesamt mit großräumigen Synthis und dunkel-weichen Drumpatterns weiterspinnen. Geblieben sind der hoffnungsvoll-positive Blick auf die Welt und die Lust, über den Horizont hinaus zu musizieren. Live bald in Bandform mitsamt Rhyhtmusgruppe!

Link: KASBEK im Web

 


04. Juli 2022 um 19.30 Uhr

22. August 2022 um 19:30 Uhr

26. September 2022 um 19:30 Uhr

31. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

28. November 2022 um 19:30 Uhr

 

Salon Jullien

 

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion des jüngsten Werks des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Er stellt sich darin die Frage, wie ein "zweites Leben" als Fortsetzung des alten Lebens zu denken ist. Dabei geht es Jullien eher um einen neuen Anlauf als um platonische Reduktion auf Weisheit und keineswegs um einen Ratgeber für ein Leben nach der goldenen Mitte.

 

"Wir gehen auf Abstand zu den Scheingefechten des Lebens und entdecken andere Inhalte", schreibt Ursula Renz in der NZZ. Um solcherart Entdeckungen soll es im Salon Jullien gehen. Kapitel für Kapitel, offen und humorvoll, wollen wir uns diesen Text lesend erschließen, das Gelesene beleuchten und diskutieren.

Voraussetzung: Lektüre von Julliens "Ein zweites Leben", (Passagen Verlag) Offenheit und Neugier auf die Lesarten der anderen.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin


04. Juli 2022 um 19.30 Uhr

22. August 2022 um 19:30 Uhr

26. September 2022 um 19:30 Uhr

31. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

28. November 2022 um 19:30 Uhr

 

Salon Jullien

 

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion des jüngsten Werks des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Er stellt sich darin die Frage, wie ein "zweites Leben" als Fortsetzung des alten Lebens zu denken ist. Dabei geht es Jullien eher um einen neuen Anlauf als um platonische Reduktion auf Weisheit und keineswegs um einen Ratgeber für ein Leben nach der goldenen Mitte.

 

"Wir gehen auf Abstand zu den Scheingefechten des Lebens und entdecken andere Inhalte", schreibt Ursula Renz in der NZZ. Um solcherart Entdeckungen soll es im Salon Jullien gehen. Kapitel für Kapitel, offen und humorvoll, wollen wir uns diesen Text lesend erschließen, das Gelesene beleuchten und diskutieren.

Voraussetzung: Lektüre von Julliens "Ein zweites Leben", (Passagen Verlag) Offenheit und Neugier auf die Lesarten der anderen.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin


04. Juli 2022 um 19.30 Uhr

22. August 2022 um 19:30 Uhr

26. September 2022 um 19:30 Uhr

31. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

28. November 2022 um 19:30 Uhr

 

Salon Jullien

 

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion des jüngsten Werks des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Er stellt sich darin die Frage, wie ein "zweites Leben" als Fortsetzung des alten Lebens zu denken ist. Dabei geht es Jullien eher um einen neuen Anlauf als um platonische Reduktion auf Weisheit und keineswegs um einen Ratgeber für ein Leben nach der goldenen Mitte.

 

"Wir gehen auf Abstand zu den Scheingefechten des Lebens und entdecken andere Inhalte", schreibt Ursula Renz in der NZZ. Um solcherart Entdeckungen soll es im Salon Jullien gehen. Kapitel für Kapitel, offen und humorvoll, wollen wir uns diesen Text lesend erschließen, das Gelesene beleuchten und diskutieren.

Voraussetzung: Lektüre von Julliens "Ein zweites Leben", (Passagen Verlag) Offenheit und Neugier auf die Lesarten der anderen.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir genießen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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