Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...



Sommerpause und ein neues Buch:

 


Das neue Buch von Martin Kunz ist da!

 

Kunz, Martin: Kurzschlüsse. Meinungen und Notwendigkeiten

 

Der Schweizer Autor Martin Kunz vereint unter dem Titel Kurzschlüsse - Meinungen und Notwendigkeiten Einsichten und Infragestellungen, die in 13 Kapitel unterteilt sind. Die Künstlerin Jeanine Osborne begleitet sie mit ihren Zeichnungen. Sich selbst widersprechen. Und so allmählich zu sich kommen. Kosmopoliten statt Globalisierte! Totalitär beginnt mit tot.

 

 

 

Verlag Edition Virgines

Einband Kartonierter Einband (Kt)

Erscheinungsjahr 2024

Seitenangabe 70 S.

Abbildungen Jeanine Osborne: Aus den Serien Pendulum, 2015, und White, 2018

 

Jetzt im Handel oder direkt beim Autor oder portofrei hier: buch-news@web.de

 

 

 


Programm


Dienstag, 27. August bis Samstag, 31. August

 

Eine Werkpräsentation

 

Susanne Keller

 

TROPHÄE - Ein Gedicht über die Mehrschichtigkeit

 

Vernissage: Dienstag, 27. August um 17 Uhr

Finissage: Samstag, 31. August um 16:15 Uhr

Mehr über die Künstlerin hier: susannekeller.org

 

Arbeitsskizze "Trophäe"


Freitag, 6. September um 19:30 Uhr

 

Verkehrungen – eine Strategie der Desinformation

 

Martin Kunz im Gespräch mit Sylvia Sasse. Textstellen aus Sasses Buch "Verkehrungen ins Gegenteil" liest Christian Seiler.

 

Sylvia Sasses These ist, dass es eine Strategie von oben gibt, verkehrte Welten zu erschaffen, um demokratische Prozesse auszuhebeln. Aber auch mitten in pluralen Gesellschaften gibt es verdrehte Bewertungen und Inszenierungen: auf den Kopf gestellte Kausalitäten.

 

Wie können wir uns aus diesem Schwindel lösen?

 

Prof. Dr. Sylvia Sasse lehrt an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literatur-, Theater- und Kulturtheorien, slavische Literaturen, Performance Art in Südosteuropa, Desinformation und Narrative Rhetorik.

 

Christian Seiler ist Regisseur, Schauspieler, Sprecher und Theaterdozent

 

Eintritt: Kollekte


Sonntag, 15. September um 17:00 Uhr

 

Konzert mit der Gruppe WOM

 

Die WOM (White Old Men) ist eine Folk-Rockgruppe, bestehend aus drei reiferen Männern. Sie spielen schottisch-irische Balladen, Songs & zeitlose Kompositionen. Die Band besteht aus Andy Christen (Gitarre, Gesang), Jacques Widmer (Schlagzeug) und Allan Guggenbühl (Bass, Gesang).

 

 


Freitag, 20. September 2024 um 19:30 Uhr

 

Lesung und Gespräch mit der Autorin Silvia Boadella

 

Silva Boadella liest aus ihrem Buch „Sophie Taueber-Arp – ein Leben für die Kunst“.

 

Sie lässt Sophie in ihren Texten und Erzählungen dazu wieder lebendig auferstehen und wird diese aussergewöhnliche Künstlerin auch mit vielen Fotos und Abbildungen von Werken sinnlich greifbar machen. Die Autorin freut sich anschließend auf ein Gespräch mit dem Publikum.

Silvia Boadella, Dr. phil., Großnichte von Sophie Taeuber-Arp, ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin. 1948 geboren, wuchs sie in Basel in der Schweiz auf. Sie studierte Philosophie, Literatur, Psychologie und Kunstgeschichte in Basel und anschließend an der Universität Tübingen, wo sie in Philosophie promovierte.

 

Vier Jahre lang war sie Gastprofessorin an der Universität Kanazawa, Japan, wo sie auch bei Kazuo Ohno eine Ausbildung im Buto-Tanz erhielt. Danach lehrte sie Philosophie am Goethe-Institut in Neu-Delhi, bevor sie somatische Psychotherapie studierte.

 

Seit 1985 hat sie zusammen mit ihrem Ehemann David Boadella die psychotherapeutische Methode der Biosynthese entwickelt, die nach den von ihnen gemeinsam geleiteten Ausbildungskursen heute international verbreitet ist und praktiziert wird. Sie leitet das Internationale Institut für Biosynthese (Schweiz), wo sie ihre eigene Kombination von Kunst, Therapie und Tanz unterrichtet. Sie war Mitherausgeberin der Zeitschrift Energy & Character und hält regelmäßig Vorträge bei internationalen Kongressen.

 

Veröffentlichungen:

Sophie Taeuber-Arp: A Life through Art / Ein Leben für die Kunst (Skira, 2021)

Die tragende Haut (Roman, Arbor 2014, 2017)

Erinnerung als Veränderung (Mäander, 1981)

Verschiedene Artikel in der Zeitschrift Energy & Character

www.silviaboadella.com


Mittwoch, 2. Oktober um 19:30 Uhr

 

 

 

3 x Taiwan

 

Die Gedichte der taiwanischen Lyrikerin Tsai Wan-Shuen.

 

Lesung mit Alice Grünfelder

 

 

 

Von Küsten und Meeren wird zu sprechen sein, wenn der letzte Paradiesfisch mit dem Bauch nach oben im Abfluss liegt und der Vater einen Mittagsschlaf hält, so als frässen nicht Planierraupen die Küsten auf. Die Weissen Delphine haben der Insel Taiwan längst den Rücken gekehrt. Und wenn die Mutter mit ihrer Tochter die Schönheit der Natur heraufbeschwört, werden die Verluste erst recht erfahrbar.

 

 

 

Poetisch und lakonisch, mit etwas Wehmut und Bitterkeit lässt die taiwanische Lyrikerin Tsai Wan-Shuen ihre Gedanken in den beiden Gedichtbänden «Küsten» und «Im Meer erwachen» über die Insel wandern.

 

 

 

Wie es zu den Übersetzungen dieser Gedichte kam, wie die Inselwelt Taiwans und der eigentümliche Bezug der Bewohner zur Meereswelt zu verstehen ist, beleuchtet wiederum der Band «Wolken über Taiwan.»

 

 

 

Die Lesung wird begleitet von Video-Sequenzen und Gedichten, die von der Autorin selbst eingesprochen wurden.

 

 

 

Bücher:

 

«Küsten», Hochroth Verlag Leipzig, 2024

 

«Im Meer erwachen», Drachenhausverlag, 2024

 

«Wolken über Taiwan», Rotpunktverlag 2022

 

 

Bild: Buchcover, Hochroth Verlag

 


Dienstag, 22. Oktober um 19:30 Uhr

 

Marc Djizmedjian liest aus seinen Büchern. Moderation: Waseem Hussain

 

Die Protagonisten aus «Der Mann, der nicht ins Kino ging» verweigern sich konsequent den Ansprüchen der Welt, ihrem Lebensprogramm. «Schnee in Venedig» erzählt von drei Begegnungen, die Spuren hinterlassen. Marc Djizmedjian erzählt dicht und schlüssig von den Ambivalenzen der modernen Welt.

 

Mittwoch, 23. Oktober um 19:30 Uhr

 

Gerold Ehrsam liest aus «warum nicht zwai» und Unveröffentlichtes

 

Gerold Ehrsam, Schreiber und Wörterer, ist zu erleben in einer Performance zu improvisierter Musik mit Stefan Uhlig, Klarinette, und Martin Kunz, Tasteninstrumente. Der Gedichtband «warum nicht zwai» (Wolfbach 2020) ist seine letzte Buchveröffentlichung.

Donnerstag, 24. Oktober um 19:30 Uhr

 

Martin Kunz: «Kurzschlüsse» – Buchvernissage mit Performance

 

Martin Kunz bündelt in seinem neuen Buch Gedanken aus seinem alltäglichen Beobachten – mit pointierter Schlussfolgerung, oft aber auch mit offenem Ausgang. Mit Christian Seiler, Sprecher; Diane Gemsch, Tanz; Martin Gantenbein, Schlagwerk; Martin Kunz, Tasteninstrumente; Jeanine Osborne, Bilder.

 

Freitag, 25. Oktober um 19:30 Uhr

 

Lesen Sie den Ozean! Hommage zum 100. Todestag Joseph Conrads. Von und mit Heiko Strech

 

Joseph Conrad (1857–1924), Kapitän, schrieb sich mit farbigem, hochvisuellem Englisch in die Weltliteratur, etwa mit «Herz der Finsternis». Große Abenteuer und tiefe Psychologie. Mit dem LiteraTrio: Heiko Strech, Berit Griebenow (Sprache), Macha Soukenik (Gitarre).

 

Samstag, 26. Oktober ab 15:30 Uhr

 

Diverse Buchvernissagen, Lesungen und andere Höhepunkte, veranstaltet von Pro Lyrica

 

 

 

Sonntag, 27. Oktober um 17 Uhr

 

Lesung aus: «Fragen hätte ich noch – Geschichten von unseren Großeltern»

 

Aus dem von Wolfram Schneider-Lastin herausgegebenen Buch mit 30 autobiografischen Geschichten lesen Zora del Buono, Alice Grünfelder und Martin Kunz die berührenden Lebensgeschichten ihrer Großeltern. Moderation: Wolfram Schneider-Lastin, musikalische Interventionen: Martin Kunz und Stefan Uhlig.

 

 


11. November um19:30 Uhr

Adelheid Duvanel lesen: "Fern von hier"

"Mirjam lebt im Erziehungsheim „Zuversicht“. Hubert Vollundganz ist der kleine Mann mit dem schwarzen Hut, der dort um die Ecke biegt. Eine stille Frau trägt immer einen Sack aus rotem Stoff über ihrer Schulter. Jakob nennt die Suppe, die er täglich kocht, „Eigenbrötlersuppe“. Und über allem fällt der Himmel in Fetzen herunter."

Mit diesen Sätzen beginnen die Texte von Adelheid Duvanel, die im Band „Fern von hier“ gesammelt sind. Sie klingen und verwirren und hallen noch lange nach.
Alle, die sich für das Schreiben von Adelheid Duvanel interessieren und gemeinsam herausfinden möchten, was in und hinter diesen Texten steckt, sind herzlich eingeladen zu diesem Literaturzirkel - eine unkomplizierte literarische Gesprächsrunde für Leserinnen und Leser, die gern über Literatur und ihre vielfältigen möglichen Deutungen sprechen.

Voraussetzung: Lektüre des Erzählbandes "Gnadenfrist", der in der Anthologie "Fern von hier" enthalten ist.

 

Das Buch heisst: Adelheid Duvanel: Fern von hier. Limmatverlag 2021

(https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/894-fern-von-hier.html). Es sollte mitgebracht werden.

 

Moderation: Alice Grünfelder, Sinologin, Germanistin, Übersetzerin und Schriftstellerin

 

Eintritt: Kollekte


Demnächst wieder

 

Where's Africa: Chicken Zores

 

Omri Ziegele altsaxophon nai stimme

Yves Theiler keyboards

Dario Sisera schlagzeug perkussion

 

 

Link: Omri Ziegele

 

Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir genießen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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