Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


Das Programm


Mittwoch, 16. September 2020

um 19:30 Uhr

 

„Eisblumen“ - Ein romantischer Thriller frei nach einer Novelle von Ludwig Tieck

von und mit Volker Ranisch

 

Gleich mehrfach befasste sich der Schauspieler Volker Ranisch mit der Epoche der Romantik. Nun hat sich der Theatermacher die Thematik erneut vorgenommen und lässt eine berühmte Novelle von Ludwig Tieck als Melodram aufleben, die der deutsche Dichter der Romantik als eines seiner „gelungensten Werkchen“ bezeichnete.

 

Clara und Heinrich - zwei wahre Romantiker und überdies verliebt, aber mit dem bisher gelebten Leben eben nicht mehr recht froh - dieses Liebespaar also handelt. Es flüchtet vor den Zwängen der Gesellschaft in eine selbstgewählte innere Emigration. Nach und nach entledigen sie sich aller überflüssigen Dinge und erheben den Verzicht zum Lebenskonzept. Dabei unternehmen sie nicht weniger als den Versuch, sich eine neue Verfassung zu geben. Ohne Servietten und Tischtuch mag es sich ja noch leben lassen, auch ohne Bücher notfalls, die hat man ja im Kopf. Dann aber wird das Essen knapp, das Holz geht aus und der Winter bricht herein. 

 

Denn wovon lebt der Mensch? Von Luft und Liebe? Was braucht es noch zum Leben? Ein Stück Brot vielleicht, ein Dach über den Kopf? Und Holz für den Ofen?


 

Ludwig Tieck hat mit diesem bizarren Wintermärchen gleichsam ein Pendant zum "Sommernachtstraum" geschaffen. In der Metaphorik dieser gesamten Szenerie steckt die Genialität eines Dichters, dessen Fragen hinter den Fragen die gleiche Relevanz besitzen wie vor 200 Jahren. Doch mit Witz und tröstender Absurdität wird sich das Spiel selbst an seinen romantischen Ursprung zurückführen. 

Weitere Informationen:

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Freitag, 18. September 2020 um 19:30 Uhr

 

Konzert mit dem Ensemble ö!

 

Musik von großer Intensität einerseits, aber auch von Schlichtheit und Eleganz

 

 

Sonnen

Lichtjahre

 

Ein (Erden-)Jahr können wir uns gut vorstellen. Ein Lichtjahr nicht wirklich. Im 1. Programm der Saison widmet sich das Ensemble ö! dem Unvorstellbaren und nicht mehr Nachvollziehbaren. Die hier ertönende Musik ist eine Mischung aus grosser Komplexität und Intensität einerseits und andererseits von grosser Schlichtheit und Eleganz.

 

Werke von:

LUCIANO BERIO, MARC-ANDRÉ DALBAVIE, ROLAND MOSER, GWYN PRITCHARD, VLADIMIR TARNOPOLSKI

 

Mehr Informationen:

http://ensemble-oe.ch/events/lichtjahre/

 


Montag, 21. September 2020 um 19:30 Uhr

 

Philosophieren mit Markus Huber und Martin Kunz

 

Dionysos. Ein unheimlicher Gott

 

 

Bild: Buchcover "Dionysos" von Bruneau, ClotildeBonacorsi, Gianenrico, Verlag Glenat.

 



Samstag, 10. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

 

Vorhang auf für "Verzauberung – Verwirrung - Vergehen"

 

 sind die stetigen Themen zahlreicher Opern. In spannenden Szenen aus den Opern G. Puccinis Turandot, Szene der Liu; A. Bergs Wozzeck, Lulu; W. A. Mozarts Zauberflöte etc. entführen die SängerInnen und eine Tänzerin die Zuhörer in die Welt von Marie und Wozzeck, dem Tierbändiger und Lulu, Liu und Djamila Boupacha u.v.m.

 

SängerInnen:

Daniela Argentino, Schweiz / Italien

Jeremie Brocard, Frankreich; Oper Toulouse

Louise Martyn, Irland

Anna Maske, Schweiz / Deutschland

Aaron Sands, Nordirland

Gabriella Cavasino, Schweiz / Italien

 

Tanz: Katja Schorer, Schweiz

 

Am Flügel: Ann Beckmann, Schweiz / USA

 

Einstudierung, Inszenierung und Kostüme:

Vera Wenkert, Leiterin des internationalen Instituts StimmKunst

 

Anschließend an das musikalische Programm leitet Martin Kunz eine Diskussion mit Vera Wenkert und dem Publikum.

 

Eintritt 25/15 CHF

 


Freitag, 16. Oktober 2020

um 19:30 Uhr

 

Mark Twain

Flusslotse, Humorist und Dichter

 

Mit Heiko Strech, Martin Kunz und Macha Soukenik

 

 

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Im Rahmen des Festivals:

Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

 

Christian Dieterle liest ULI DER KNECHT von Jeremias Gotthelf

 

 

 

 

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Freitag, 23. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

Veranstaltung von Pro Lyrica

Details folgen.


Samstag, 24. Oktober 2020 um 15 Uhr

 

 

Veranstaltung von Pro Lyrica

Details folgen.


Samstag, 24. Oktober 2020

um 19:30 Uhr

 

"DIE SEELE IST EIN WEITES LAND" – Arthur Schnitzler

 

Die Schauspielerin Astrid Wittinghofer und der Schauspieler und Regisseur Christian Seiler lesen aus dramatischen Meisterstücken des gegenwartsnahen Autors, während der KünstlerPhilosoph und Musiker Martin Kunz Atmosphären aus dessen Lebenszeit musikalisch evoziert.

 

Anschließend Publikumsgespräch. 

 

Arthur Schnitzlers Werke sind aktuell, obwohl sie in einer vergangenen Welt spielen. 1999 setzte der große Filmregisseur Stanley Kubrick mit Nicole Kidman und Tom Cruise die "Traumnovelle" des Wiener Schriftstellers um. Seit 2016 weist die Berliner Schaubühne unter der Leitung ihres Hausherrn Thomas Ostermeier mit Schnitzlers Komödie "Professor Bernhardi" auf populistisches Machtstreben in den politischen Kulturen der heutigen Welt hin.

Im Zürcher Atelier für Kunst und Philosophie lesen die Schauspielerin Astrid Wittinghofer und der Schauspieler und Regisseur Christian Seiler Einakter und Ausschnitte aus dramatischen Meisterstücken des Autors, während Martin Kunz Atmosphären aus dessen Lebens- und Schaffenszeit musikalisch evoziert.

 

„Ihr Ergriffensein von den Wahrheiten des Unbewußten, von der Triebnatur des Menschen, Ihre Zersetzung der kulturell-konventionellen Sicherheiten, das Haften Ihrer Gedanken an der Polarität von Lieben und Sterben, das alles berührte mich mit einer unheimlichen Vertrautheit. [...] ich glaube, im Grunde Ihres Wesens sind sie ein psychologischer Tiefenforscher, so ehrlich unparteiisch und unerschrocken wie nur je einer war, [...]“

 

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler am 14. Mai 1922

 

Eintritt: 25 CHF, 15 CHF


Sonntag, 25. Oktober um 17 Uhr

 

Ausgeträumt

 

Auch im neuen Lyrikband «Ausgeträumt» (Bucher-Verlag, Hohenems) der Zürcher Kulturjournalistin, Autorin und Kuratorin Ruth Werfel, werden Gedanken, Träume, Albträume, wird auch Zeitgeschehen, oder das Alltägliche, in reduziert komponierten Sprachbildern, oft auch mit Humor, skizziert. 

Lesung: Wolfram Schneider-Lastin und Ruth Werfel

Am Klavier: Martin Kunz

 

Ruth Werfel


Freitag, 29. Oktober 2020

 

Konzert mit dem Ensemble ö!

(Details folgen)


Freitag, 30. Oktober 2020

Freitag, 18. Dezember 2020

Freitag, 22. Januar 2020

jeweils um 20:30 Uhr

 

Where s africa: going south

 

Mit Omri Ziegele

 

Dieses gegründete Trio ist die Fortsetzung der ehrwürdigen ersten Ausgabe, die Omri Ziegele zusammen mit Irène Schweizer und Makaya Ntshoko 2007 gegründet hatte. Das Trio hat sich allem Südlichen verschrieben; dem Rhythmischen, Schweisstreibenden, Jubelnden, Ekstatischen. Das Repertoire umfasst von fröhlicher südafrikanischer Kwelamusik bis zu eigenen liedhaften Stücken vieles, was im Geiste der menschlichen Ursprungssprache geschrieben wird; und alle drei Musiker sind furiose Improvisatoren, die die Vorlagen weit über den Rand dessen hinauskatapultieren, was man landläufig unter braven Leuten kennt – eine flammende Ansprache an Herz & Nieren -- Und hüpfende beine! https://www.omriziegele.ch/bands-projekte/where-s-africa-2/


Sonntag, 15. November 2020 um 17 Uhr

 

Konzert mit dem Quartett Chrysaetos

(Details folgen)

 

http://www.quartett-chrysaetos.ch/biografie.html


Mittwoch, 18. November 2020 um 19:30 Uhr

 

«Eros und Amor – Erfüllte und unerfüllte Liebe in der Musik»

 

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Donnerstag, 19. November 2020

 

LANGE NACH DER PHILOSOPHIE

Philosophie der Non-Dualität

Aspekte mystischer Erkenntnis- und Seinsformen

(Details folgen)

 


Donnerstag, 19. November bis Sonntag, 22. November 2020

 

Tage der Mystik

(Details folgen)


Freitag, 27. November 2020

 

Charles Dickens

Mit und von Heiko Strech

(Details folgen)


Freitag, 04. Dezember 2020

 

Konzert mit dem Ensemble ö!

(Details folgen)



Freitag, 11. Dezember  und Samstag, 12. Dezember 2020

Jeweils um 19:30 Uhr

 

ACHTUNG DIVA
Glamour, Allüren, Skandale, Göttin…alles nur Show?
Anna Wild kennt sich aus, ihr kann man nix vormachen.
Denn seit 30 Jahren ist sie hautnah dabei und betreut die größten Operndiven der Welt. 
Und so widmet sie sich nach ihrem erfolgreichen Debut „Männer und andere Wahrheiten“ dieses Mal den Frauen, speziell dem MYTHOS DIVA , plaudert auf gewohnt humorvoll und unverblümte Weise aus dem Nähkästchen und ermöglicht dem Publikum so einen intimen Blick hinter die Kulissen.
Amüsante Backstagegeschichten mit Musik von G. Bizet, W.A. Mozart, G. Kreisler, O.Straus u.a. 

ANNA WILD Gesang, Konzept und Regie

THOMAS SCHULER Piano, 11.Dezember

DURI COLLENBERG Piano, 12. Dezember

 

Dauer: 1,15 h, keine Pause

Eintritt: 25 / 15 Fr.

Informationen unter : www.annawild.ch
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Platzzahl beschränkt, daher bitten wir um Reservation  unter: annawild@bluewin.ch

Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.
Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Rückblicke



 

 

Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstrasse 164 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz