Das Programm


Dienstag, 25. Juni 2019 um 19:30 Uhr

 

Die Berliner Autorin Maria Herrlich im Gespräch. Sie liest aus ihrem neuen Buch "Love Letters - Aus Absurdistan". Vielleicht erfahren wir von ihr, was das Magnet Berlin ausmacht und was sie in Zürich fand. 

 

Tautogramme von A bis Z. Auf den ersten Blick reine Wortspielerei, auf den zweiten erfahrungsgesättigte kurze Geschichten, die sich mit Liebesleid und Lebenslust auseinandersetzen. Alles Alliteration, mit großem Humor. Dazu die schön gestalteten einzelnen Buchstaben des Alphabets, Typographien, inspiriert von der klassischen Bauhaustype Futura des Designers Paul Renner. Ein Vergnügen für die Augen.

 

Maria Herrlich wurde 1955 in Leipzig geboren und kam über Frankfurt/M. nach Düsseldorf und lebt seit 1978 in Berlin. Sie arbeitete als 

Werbegrafikerin für Agenturen und später für viele große Buch-Verlage als Cover-Designerin und auch Illustratorin. Heute ist sie Chefgrafikerin des Bübül Verlag Berlin und freie Grafikkünstlerin, Herausgeberin von Geschichten und Autorin von Kochbüchern. Seit 2013 führt sie den „Herrlichen Salon”, ein beliebter literarisch, kulinarischer Treffpunkt in Berlin.

https://www.maria-herrlich-grafik.com/info

 

Kein Eintritt - Kollekte


Freitag, 28. Juni 2019 um 19:30 Uhr

 

CD-Taufe mit Peter Landis und Chris Wiesendanger

 

Ich möchte gern von einer, für mich ‚glücklichsten Fügung’ sprechen, wenn es um die Zusammenarbeit mit Peter Landis geht. Peter ist für mich einer der grossen Improvisatoren in unserem Land, ein Meister der Klänge, ein phänomenaler Komponist.

Keine Komposition von Peter ähnelt einer anderen, jedes Stück ein Original, alle sind sie angesteckt von grösster Entdeckungslust.

Es ist für mich grosses Glück Teil dieser Musik sein zu dürfen, meinen Ort darin zu finden, mich in deren Räumen aufzuhalten, anzukommen, zu verweilen, mir "ein Bild zu machen", "einen Ton zu verlieren", einer Spur zu folgen.

Die Musik von Peter Landis ist zu tiefst intuitiv und voller gelebter Weisheit. Es bleibt mir nur zu danken für diese wertvolle und bleibende Erfahrung.

Chris Wiesendanger

 

Peter Landis 1957* lebt und arbeitet in Wettswil/ZH. Als Tenor- Bass- und Sopransaxophonist, hatte er schon immer eine Affinität zur Komposition. Das Wechselspiel Komposition/ Improvisation fasziniert ihn. So entstanden in den letzten 4 Jahren mehr als 170 neue Kompositionen für Saxophon und Piano. Davon erscheint eine Auswahl von 18 Stücken auf dem neuen 3CD- Album "change in colour" mit Chris Wiesendanger.

Seit 2016 gibt er regelmässig in seinem Atelier Konzerte mit wechselnden Musiker*innen aus der Impro-Szene.

Peter Landis spielt und spielte: u.a. mit Solo-Projekten, dem Trio Tresbass, im Duo mit Gabriela Friedli, der Grossformation "Der Grosse Baer", Tommy Meier & Root Down Orchestra (Auftritte u.a. an Festivals Willisau, Poschiavo, Wien, Zürich ), Omri Ziegele und Billiger Bauer (96-02), Legfek-Trio mit Urs Blöchlinger und Jan Schlegel (US-Tournee 91), Baumann-Hämmerli-Sextett (82-86).

 

Chris Wiesendanger 

Pianist und Komponist. Geboren (1965) in Zürich, lebt und arbeitet dort.

In seinen zahlreichen Projekten entwickelt er Formen an den Grenzen von Komposition und Improvisation. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf den Themenfeldern Stille und Aktion, Gesten, Bewegung, Präsenz, Energie, Haltung und Konzentration. Seine Werke entstehen aus der Auseinandersetzung mit der Jazztradition, Neuer Musik, Rockmusik, Elektronischer Musik und Musique Concrète, und klassisch japanischer Musik.

Zu seinen Working Bands gehört ein Ensemble in Tokyo mit den japanischen Musikern Taiichi Kamimura (Saxophon) und Tetsu Saito (Kontrabass), und erweitert durch traditionelle, japanische Instrumente, Taiko und Sho.

Seit 2012 spielt er im Trio mit dem deutschen Gitarristen Frank Möbus und dem amerikanischen Schlagzeuger Gerry Hemingway. Weitere Workingbands sind das Trio WWU mit Christian Weber (Kontrabass) und Dieter Ulrich (Schlagzeug) oder das Trio mit den amerikanischen Musikern Ben Street (Kontrabass) und Jeff Ballard (Drums).

 

Chris Wiesendanger spielt auch seit längerer Zeit Solokonzerte. Erschienen ist im Jahr 2015 die CD „Acoustic Solo Piano Works Vol.1“ und 2018 die CD „Acoustic Solo Piano Works Vol.2“. Er ist Dozent an den Musikhochschulen ZhdK Zürich und HSLU Luzern.

 

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Sonntag, 30. Juni um 17 Uhr

 

RED IS RED: FINISSAGE

 

Wiederholung der literarisch-musikalischen Performance zu Bildern der Künstlerin Sabina Fritzsche. 

 

Mit Jeanine Osborne, Text und Stimme

Chris Wirth, Bassklarinette

Martin Kunz, Text und Klavier

 

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Samstag, 7. September um 19:30

 

Volker Ranisch mit Professor Unrat

 

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Donnerstag, 19. September

 

Konzert mit dem Klavierduo Daniel Schnurrenberger / ....

 

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Freitag, 27. September um 19:30

 

WortMusik / Honig und Quarz

Ein offenes Konzept, basierend auf Gedichten von Martin Kunz mit Sara Maurer, Stimme,  dem Schauspieler Yves Raeber und Martin Kunz, Klavier

 

 


Samstag, 5. Oktober um 19:30

Perlen der Klassik aus Oper und Musical

Junge Sängerinnen und Sänger zeigen ihr Können

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Mittwoch, 30. Oktober um 19:30

 

Konzert mit dem Streichquartett Chrysaetos

 


Samstag, 16. November um 19:30

Richard Strauss

Ein Liederabend mit Vera Wenkert, Sopran und Thomas Barthel Klavier

 

Jeanine Osborne, painting

Martin Kunz, Text und Sprecher


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.
Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstrasse 164 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz