Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


Das Programm

 


Verschoben auf den 18. Januar 2022

Dienstag, 23. November um 19:00 Uhr             

DAS BUCH. Dienstagsgespräche

Weisheit II.

mit Jasmine Suhner und Martin Kunz

 

«In deinem Körper steckt mehr Weisheit als in deiner tiefsten Philosophie.» (F. Nietzsche)

 

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Sonntag, 28. November 2021 um 17:00 Uhr (Dauer: 2 Stunden mit Pause)

Blaubarts COX

 

Ein musikalisch literarischer Abend über die Vergänglichkeit – und dem heitern Scheitern beim Versuch, sie auszuhebeln...

 

Mit Kompositionen von Philippe Manouri (Michigan Trio 1993), Boris Blacher (Klaviertrio 1970), Charles Ives (Largo 1934) und Eigenkreationen von Blaubart.

 

Der auch auf Theaterbühnen tätige Geiger liest aus dem ersten Teil des wunderbaren Romans von Christoph Ransmayr Cox oder der Lauf der Zeit:

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind...

 

Blaubart verbinden die wunderliche, schroffe, zarte und zutiefst menschliche Geschichte über die Vergänglichkeit mit der ebenso vergänglichen und wunderlichen Welt ihrer Musik. Auf der Suche nach Literatur für das Trio sind die Blaubärte auf Werke gestossen, die genau dieses Thema, das Spiel mit dem Zeitempfinden, faszinierend zum Ausdruck bringen. Diese Werke werden nicht nur interpretiert, sondern auch mit Improvisationen weiterentwickelt und so mit den Geschichten verwoben. Dazu versuchen die Musiker/innen an jedem Abend, einen Zipfel der Unendlichkeit im Klanguniversum zu erhaschen, bevor der letzte Ton verklingt: Ausgestattet mit einer Sanduhr, die irgendwann zu rieseln aufhört, hat jeder Musiker nur eine begrenzte musikalische Lebenszeit zur Verfügung.

Und wie der Uhrmacher Cox auf den Gottkaiser warten muss, warten Blaubart auf ein schon fast mythisches Instrument: Das Theremin*. Die hypnotischen Töne werden durch einen Tanz der Hände und die daraus resultierende Beeinflussung eines elektromagnetischen Feldes erzeugt. Im Umfeld des (beinahe unsichtbaren) Kaisers, der gemäss einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, vibriert die Luft in einer Atmosphäre von Macht, Angst und Ohnmacht. Cox darf den Kaiser nicht enttäuschen und die ungewöhnlichen Gedankengänge des Erfinders ähneln jenen eines Komponisten, der in einer verspielt raffinierten Konstruktion schier Unmögliches mit grossartiger Poesie zu verbinden mag.

 

http://www.blaubart-musik.ch

 


Samstag, 4. Dezember um 19:30 Uhr

 

TEXTONIC

 

 

Improvisation in Text und Musik

 

Annette Pehnt: Text

Harald Kimmig: Violine

Alfred Zimmerlin: Violoncello

Daniel Studer: Kontrabass

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Weitere Informationen zum Projekt Textonic finden Sie hier...
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Veranstaltungstipp zu einem Anlass unserer Partnerinnen und Partner:


Donnerstag, 9. Dezember um 18 Uhr

 

Adventskonzert und Dinner mit zahlreichen Sängerinnen und Sängern

 

 

 

Am Klavier: Martin Kunz

Konzept: Vera Wenkert

Kochkunst: Anatina Kunz

 

Eintritt: 60.-


Mittwoch, 15. Dezember um 20:30 Uhr

 

Where’s Africa: That Hat

 

Konzert mit Omri Ziegele, Altsax,

Nai, Stimme

Yves Theiler, Keyboard

Dario Sisera, Schlagzeug, Perkussion

 

Eintritt: 30 / 20


Sonntag, 19. Dezember, 17 Uhr

 

Ralf Schlatter, Bänz Friedli, Fredi Keller

Lesung und Musik zugunsten der «Blinden Kuh»

 

Das Zürcher Restaurant «Blinde Kuh» hatte, wie andere Gastrobetriebe, unter der Pandemie zu leiden; die Arbeitsplätze von sehbeeinträchtigen Personen gerieten in Gefahr.

Daher sammeln drei Albisrieder mit diesem Benefizauftritt Geld für die «Blinde Kuh»: Die beiden Autoren und Kabarettisten Ralf Schlatter und Bänz Friedli erzählen und lesen aus ihren Büchern, Fredi Keller – selber blind – begleitet sie am Piano.

 


Freitag, 07. Januar 2022 um 19:30 Uhr

 

The Priscillas - die Première!

 

Das Duo spielt poppige Eigenkompositionen der Sängerin und eigenwillig arrangierte Songs von Elvis, von dem die Pianistin als Elfjährige ein grosser Fan war.

 

Dazu improvisieren die beiden Frauen mal tiefgründig, mal mit einem Augenzwinkern und verleihen ihrem Spiel so einen unmittelbaren Touch.

 

Elvis und Priscilla mögen sich 1973 geschieden haben. The Priscillas aber leben weiter, oder besser:

Sie fangen erst an!

Helen Iten, voc

Manuela Keller, piano

 


Donnerstag, 13. Januar um 19:30 Uhr

 

DIE KÜNSTE. Donnerstagsgespräche

 

Suspense. In Unsicherheit schwebend

Martin Kunz im Gespräch mit dem Künstler Gabriel Magos


Dienstag, 18. Januar 2022 um 19:00 Uhr             

DAS BUCH. Dienstagsgespräche

Weisheit II.

mit Jasmine Suhner und Martin Kunz

 

«In deinem Körper steckt mehr Weisheit als in deiner tiefsten Philosophie.» (F. Nietzsche)


Freitag, 11. März 2022 um 19:30 Uhr

Einführung um 19:00 Uhr

 

Ensemble für Neue Musik ö!

 

Vom Kleinen und Großen

DER KLEINE PUNKT

 

Als die Raumsonde Voyager 1 vor wenigen Jahren das Einflussgebiet unserer Sonne verliess und langsam in den interstellaren Raum hineinflog, nachdem sie in den 70-er Jahren die Erde verliess, wurde bewusst, dass die Menschen keinen Einfluss mehr auf sie haben werden und sie sich selbst überlassen ist. In den Momenten kurz davor schickte sie ein letztes Bild zurück auf die Erde. Neben tausenden von Lichtpünktchen war noch ein ganz kleiner blauer Punkt auszumachen, eben unsere Erde. Dieses Programm zoomt wieder ganz nahe zurück auf unsere kleine Welt und bringt einerseits spielerisch intime Werke zum Klingen andererseits betörend nachdenkliche.

 

Alfred Knüsel (*1941)

Schatten (2019) 10’

für Flöte, Klavier, Violine und Violoncello

Hugo Reis (*1981)

O Horizonte de uma Borboleta (2014) 8’

für Flöte, Violine und Klavier

Jing Yang (*1963)

Cello-Concerto Totentanz (2017) 9’

für Violoncello und fünf Begleiter

Martin Jaggi (*1978)

Enga (2018) 12’

für Bassflöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Stefanie Haensler (*1986) Im Begriffe (2016) 10’ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

 

Riccarda Caflisch, Flöte

Manfred Spitaler, Klarinette

David Sontòn Caflisch, Violine

Christian Hieronymi, Violoncello

Daniel Sailer, Kontrabass

Asia Ahmetjanova, Klavier

 

 


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir geniessen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Rückblicke



 

 

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Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz